Atticus.
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Die Einwohner setzten daher ihm und dem Phidias* **) ) einige aufden am meisten heilig gehaltenen Platzen. Der Letztere näm-lich war es, der die gesammte Verwaltung ihres Gemein-wesens besorgte und beriet!,. War es denn für Atticus aufder einen Seite ein Geschenk des Glucks gewesen, daß ergerade in derjenigen Stadt geboren wurde, welche der Sitzder Weltherrschaft war sund daß sie ihm Vaterland undHeimath war")^, so war cs auf der andern Seite ein Be-weis seiner Klugheit, daß er in derjenigen Stadt, wohin erseinen Aufenthalt verlegt hatte, und die in Absicht auf Alter,und feine und gelehrte Bildung allen andern voranstand, dieAnhänglichkeit der Einwohner in einem so vorzüglichen Gradegewann.
4. Als Sulla auf seiner Rückkehr aus Asien***) nachAthen kam, hatte er während seines ganzen Aufenthalts denPomponius immer um sich, augezogen durch des iungen Man-nes feine und gelehrte Bildung. Denn er sprach das Grie-chische so, daß er ein geborner Athener zu scyn schien. SeinLatein, wie er cs sprach, hatte eine Lieblichkeit, in der man dieangeborne, nicht erst ange bildete Anmuth nicht verkennen konnte.Sein Vortrag von Gedichten in Griechischer und Lateinischer
*) Sin dem Schriftsteller wahrscheinlich durch Atticus Umgangbekannt gewordener, sonst nicht bekannter Name eines vor-nehmen Beamten von Athen, mit dem (viel älteren) be-rühmten Bildhauer nicht zu verwechseln.
**) Wahrscheinlich find diese Worte ein überflüssiger spätererZusatz, wofür sie Bardili erklärt»
***) Aus dem siegreich von ihm gegen Mithridates geführtenKriege.