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Hannibal.
Zuge wurde er von einer so gefährlichen Augenkrankheit be-fallen , daß er wirklich in der Folge sein rechtes Auge niemehr so gut brauchen konnte. Noch während er an dieserKrankheit litt und in einer Sänfte getragen werden mußte»wurde von ihm der Eonsul Casus Flamiuius am Traflmener-Sce durch listige Lockung eingeschlossen und getödtet. Eingleiches Schicksal hatte nicht lange hernach der Prätor CasusCentenius, der mit einer auserlesenen Truppenabtheilungeinen Gebirgspaß besetzt hielt. Von hier ging er nach Apu-lien, wo zwei Consuln, Casus Terentius fVarros, und Lu-cius Aemilius fPanlus^, ihm entgegentraten. In einerSchlacht*), wurden die Heere Beider geschlagen, und derConsul Paulus, und außer ihm noch einige gewesene Consulngetödtet, unter Diesen Casus Servilius Geminus, der daSJahr vorher Consul gewesen war.
5. Nach dieser Schlacht rückte er vor Rom, ohne Wi-derstand zu finden. Er behielt eine Zeitlang eine Stellungauf den der Stadt nahe gelegenen Bergen. Nachdem er ei-nige Tage lang daselbst sein Lager gehabt, kehrte er nachCapna zurück, wo der Römische Diktator Quintus FabiusMaximnS im Falernischen Gebiete sich ihm entgegenwarf.Hier in einer engen Gegend eingcschlossen, gelang es ihm»Nachts ohne irgend einen Verlust an Truppen sich heraus-zuzichen, und Fabius, einen der schlauesten Heerführer, zuüberlisten. Nach Einbruch der Nacht ließ er nämlich jungenStieren Reisbüschel auf die Hörner binden und anzündeuund eine große Menge solcher Thiere, die sich dann nach alle»
') Bei kannä.