Eumenes.
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hivgehalten würde: denn es stimme mit Antigonus Klugheitnicht zusammen, einen Ueberwundcnen so zweckwidrig zr,behandeln; er solle denn also entweder Befehl zu seiner Hin-richtung oder zu seiner Freilassung geben. Onvmarchus,der diese Sprache etwas trotzig fand, versetzte: „Wie? War-um bist Du nicht, wenn Du so viel Muth hattest, lieberim Treffen gefallen, als daß Du in die Gewalt DeinesFeindes kommst?" Eumenes erwiederte ihm: „Wäre dochdas geschehen! Aber es ist darum nicht so gegangen, weilich es nie mit einem Tapferen zu thun hatte. Denn niehabe ich mich mit Einem geschlagen, der mir nicht unterle-gen wäre. Nicht meiner Feinde Tapferkeit, sondern meinerFreunde Treulosigkeit war mein Fall." sEr hatte darinnicht Unrecht. Sein Acußeres war edel, seine Kraft stark,Anstrengungen auszuhalten, sein Körper nicht sowohl groß,als von feiner Bildung.
12. Antigonus getränte sich nicht, für sich über ihn zuentscheiden, und trug diese Frage dem Kriegsrathe vor. DieMitglieder äußerten zuerst ihre Beunruhigung und Verwunde-rung darüber, daß der Mann noch nicht hingerichtct wordeasey, der ihnen so viele Jahre lang und so schlimm mitge-spielt, ja sie oft sogar nahe an Verzweiflung gebracht, diegrößten Heerführer getödtet, und überhaupt an und für sichselbst so viel Gewicht hätte, daß, so lange er lebe, sie sichnicht sicher fühlten, und erst nach seiner Hinrichtung keineSchwierigkeiten mehr vor sich sähen, und legten ihm endlich
Heusinger, Bremi und Bardili halten diese allerdings nichtrecht in den Zusammenhang paffende Stelle für eine Glosse,