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Cornelius Nepoö.
gestattet. Er sah wohl, daß er in den Kämpfen, die ihmzetzt, wie Jedermann wußte, bevorstanden, von keinem Manne«Ich einen bessern Beistand versprechen konnte, als von ihm.Drohend standen ihm Selcnkns, Lystmachus und PtolemäuSgegenüber, schon im Besitz einer bedeutenden Macht, und esstand ihm ein entscheidender Kampf mit ihnen bevor. Aderseine Umgebungen gaben keine Befreundung mit Enmenes zu,weil sie wohl sahen, daß sie in diesem Fall Alle unter ihmstehen müßten. Antigouus selbst war seinerseits so leiden-schaftlich gegen ihn gestimmt, daß er ohne die Aussicht LeSentschiedensten Vortheils*) nicht zu versöhnen war.
11. Als er ihn daher in Verwahrung nehmen ließ,und der Befehlshaber der Wache ihn fragte, wie er ihn be-wacht wissen wolle, erwiederte er: „wie den grimmigsten Löwenund den wildesten Elcphanten." Noch war er nämlich nichtentschlossen, sollte er ihn erhalten oder nicht. Enmenes er-hielt Besuche von Personen von zweierlei Art, theils vonSolchen, die aus Haß das Auge an seinem Falle weiden woll-ten, theils von Solchen, die aus alter Freundschaft mit ihmzu sprechen und ihn zu trösten wünschten, auch sonst vonBielen, die seine Gestalt kennen zu lernen begierig waren,was für ein Mann das wäre, denn sie so lange und so sehrgefürchtet, in dessen Untergang sie die Hoffnung des Siege«gesetzt hätten. Als Enmenes sich länger gefangen gehaltensah, äußerte er gegen Onomarchus, den Oberbefehlshaber derWache, er wundere sich, warum er schon den dritten Tag so
O Ohne die Aussicht, den entschiedensten Bortheil von Eume-nes zu ziehen.