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Cornelius Nepos.
richt erhalten würden, noch ehe er den dritten Theil desMarsches zurückgelegt hätte. Zog er hingegen durch die Ein-öden, so hoffte er den Feind unversehens überfallen zu können.Für diesen Zweck ließ er eine Menge Schläuche und Leder-säcke verfertigen, und hierauf Futter und kalte Kost auf zehnTage in Bereitschaft sehen, und so wenig als möglich Feuerim Lager haben. Der Marsch, den er vorhatte, wurde vorJedermann geheim gehalten. So gerüstet trat er den ge-wählten Weg an.
g. Er hatte ungefähr die Hälfte der Entfernung zurück-gelegt, als der Rauch des Lagers eine Benachrichtigung anEumenes von der vermutheten Annäherung des Feindes ver-anlaßte. Die Anführer versammeln sich, man fragt sich, waszu thun scy. Alle sehen die Unmöglichkeit, die Truppen soschnell zusammenzuziehen, als Antigonus erwartet wurde.Während Alle ohne Entschluß und ohne Hoffnung in derentscheidendsten Lage waren, erklärte Eumenes, wenn sieSchnelligkeit anwenden, und, was sie vorher nicht gethan,seine Befehle vollziehen wollten, so wolle er der Sache nocheine glückliche Wendung geben. Wenn der Feind in fünfTagen herüber seyn könne, so wolle er dagegen es bewirken,daß er um nicht weniger als eben so viel Tage aufgehaltenwerde. Sie sollten also bei den Truppen herum gehen undZeder seine Leute zusammenziehen. Um nun des Antigonus An-griff zu verzögern, ergriff er folgendes Mittel. Er schicktezuverläßige Leute an den Fuß der Gebirge, die dem Marschder Feinde im Wege lagen, mit dem Aufträge, zu Anfangder Nacht in möglichst großer Ausdehnung Feuer anzuzünden,die so groß als möglich wären. Diese sollten sie in der