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Cornelius NepoS.
cedonier, worunter Peucestes, svormals Befehlshabers vonder Leibwache Alexanders, jetzt Herr in Persis, und Anti-gones , Befehlshaber der Macedonischen Phalanx*), sich beiihm befanden, so fürchtete er — was er gleichwohl nicht ver-meiden konnte — ihren Haß, wenn er, der Fremdgeborne,und nicht Einer der Macedonier, deren eine große Anzahlbei ihm war, den Oberbefehl erhielt. Er ließ daher imHauptquartier in Alexanders Namen ein Zelt errichten, unddarin einen goldenen Sessel mit Sccptcr und Diadem auf-stcllen. Dahin sollten sie Alle täglich zur Versammlung sicheinfinden, hier über wichtige Angelegenheiten Beschlüsse ge-faßt werden. Eumenes glaubte, der Eifersucht weniger auS-gesetzt zu seyn, wenn man sehe, deß er unter der Formvon Alcxander's Negierungsgewalt und gleichsam im NamenDesselben die Führung des Krieges leite. Dieß gelang ihmauch. Man kam und berathschlagte über die Angelegenhei-ten nicht in Eumenes Hauptquartier, sondern sgleichsam^in des Königs Residenz, und so entzog er sich gewissermaßenihrer Aufmerksamkeit, während er eS doch allein war, derdas Ganze leitete,
8. In Parätaka'*) schlug er sich, nicht in völlig geord-neter Stellung, sondern nur in der Marschordnung, mitAntigonus, der aber übel empfangen, nach Medien zurückmußte, um dort seine Winterquartiere zu nehmen. Eumenesselbst verlegte seine Truppen in einer benachbarten Provinz
Sine durch ibre eigentbümliche Einübung und Tapferkeitberubmt gewordene Abtheilung des Macedonischen Fuß-volks.
") Einer Gegend von Medien in der Nähe von Persien.