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nämlich »ach einer Belagerung von mehreren Monaten seinePferde so schön ans der Feste brachte, wie wenn er ste imoffenen Felde gehabt hätte. Während seiner Einschließungverbrannte oder zerstörte er, so oft er nur wollte, AntigonusVorrichtungen und Aufwürfe zur Belagerung. Doch blieber, so lange der Winter dauerte, immer in diesem Platze.Da indessen die Feste unmöglich Zufluß finden konnte*), soknüpfte er, sobald das Frühjahr herannahte, scheinbare Uu-,terhandlungen wegen der Uebergabe an, wußte aber, wäh-rend derselben, Antigonus Befehlshaber zu täuschen, undslch und seine Leute sämmtlich ohne Verlust herauszuziehen.
6. Olympias, des verstorbenen Alexanders Mutter**),
*) Der Uebersetzer erlaubt sich, hier mit einer kleinen Ab-änderung älterer Ansichten über diese Stelle statt et ap-xropinizuuliat, ut »pprop. zu lesen, was Demjenigen, deralte Papiere und Pergamentschriften gelesen hat, nichtganz unwahrscheinlich verkommen kann. Der Grud, war-um Suinenes diesen Zeitpunkt wählte, war immer der,daß er bei Annäherung des Frühjahrs (besonders für seineReiterei) auswärts leichteren Unterhalt hoffen durfte.
") Alexander hinterließ bei seinem Tode keine dafür aner-kannte Kinder aus gesetzlicher Ehe. Rorane, eine seinerGemahlinnen, soll zwar in diesem Zeitpunkte Aussichtenauf Nachkommenschaft von ihm gehabt haben, wurde abervon Kaffander sammt ihrem später gebornen Sohn ermor-det, nachdem ste selbst an Statira, Darms Tochter, einerzweiten Gemahlin Alexanders, Mörderin gewesen. Da-her denn die Einmischung und Streitigkeiten seiner Ver-wandten und seiner vormaligen Generale und Freundeüber die Nachfolge im Besitze der von ihm eroberten Reiche,worin auch seine Mutter eine Rolle spielte. Alexanders