EumeneS.
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Leben, und di« Obergewalt ging nun an Autipater über.Hierauf wurden Die, welche abtrünnig geworben, durch Ab-stimmung des Heeres abwesend zum Tode verurtheilt, unterDiesen auch EumeneS. Dieser Schlag warf ihn nicht nieder,und er setzte den Krieg darum nicht weniger fort. Die Be-schränktheit seiner Mittel indessen brach zwar seinen Muthnicht, doch stimmte fle ihn etwas herab. Antigonus ver-folgte ihn, wurde aber bei allem Ueberssuß an Truppen jederGattung auf Märschen oft von ihm geneckt, und konnte ihmnie beikommen, als in solchen Stellungen, wo eine kleineTruppe sich gegen eine zahlreiche schlagen konnte. Doch zu-letzt wurde er, ungeachtet er durch List nicht zu fangen war,durch die Ueberzahl eingeschlossen. Indessen machte er sschmit Verlust Vieler von seinen Leuten aus dieser Lage wiederlos und warf sich in eine kleine Phrygische Feste, welcheNora heißt. Belagert in derselben geriet!) er, da er be-sorgte, durch den Aufenthalt an einem und demselben Ortemöchten ihm die Pferde seiner Reiterei, weil es keinen Raumgab, ihnen Bewegung zu machen, verdorben werden, auf einschlaues Mittel, die stehenden Thiere in Wärme und Thä-tigkeit zu scheu — damit sie lieber fressen und nicht zu sehraus der Körperbewegung kommen sollten. Er ließ ihnen mitdem Zügel den Kopf so in die Höhe ziehen, daß sie mit denVorderfüßen nicht ganz auf den Boden kommen konnten.Hierauf ließ er fle durch Peitschenhiebe dahin bringen,Sprünge zu machen und hinten auszuschlagen. Diese Be-wegung brachte sie ebenso in Schweiß, wie wenn sie im Freiensich Bewegung machten. Durch Liese Behandlung erzweckreer eine Wirkung, über die ssch Jedermann wunderte, daß er