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Cornelius Nepoö.
als des Tyrannen war. Eine ausführlichere Schilderungdieses Mannes findet man in meiner Schrift über die ^Grie-chischen Geschichtschreiber. Indessen erhielt Plato einenso mächtigen Einfluß, und wirkte durch seine Beredsamkeitso sehr ans Dionysius, daß er ihn sogar zu dem Entschlüssebewog, der Alleinherrschaft ein Ende zu machen und Syrakusdie Freiheit wieder zn geben. Allein er ließ sich durch Phi-listus Einflüsterungen von diesem Entschlüsse wieder abbringen,und fiug nun an, noch um Vieles grausamer zn werden.
4. Er fühlte Dions Ueberlegenheit in Absicht auf Ta-lente, Ansehen und Liebe beim Volk, und befürchtete, ihm,wenn er ihn in seiner Nähe hätte, Gelegenheit zu geben,ihn zu stürzen. Er wieß ihm deßwegen ein Drciruder-Schiff an, das ihn nach Korinth bringen sollte, mit demVorwand: es geschehe aus Rücksicht auf Beide, um zu ver-hindern, daß bei ihrer gegenseitigen Spannung Keiner überden Andern Herr werde. Da diese Handlung großen Un-willen erregte und dem Tyrannen großen Haß zuzog, so ließDieser alles bewegliche Eigenthum Dions auf Schiffe bringenund ihm zuschicken. Er wollte dadurch die Meinung erregen,daß nicht Haß, sondern Sorge für seine eigene Sicherheitihn zu jener Handlung bewogen habe. Als er aber erfuhr,daß Dion im Peloponnes ein Heer sammle und im Sinnehabe, einen Krieg mit ihm anzusangen, so verheirathete erArete, Dions Fran, an einen andern Mann, und ließ seinenSohn auf eine Art erziehen, wobei er durch verführerische
") Sine verloren gegangene Schrift deS Nepos. Der Beisatzxiaeeis ist zweifelhaft, doch eher acht.