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2 (1842)
Entstehung
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Dion.

znkehren"). Inzwischen verfiel Dionysius in eine Krankheit.Als diese anfing ernsthaft zu werden, fragte Dio» die Aerzte,wie es stünde? und verlangte von ihnen ein aufrichtiges Ge-ständniß, wenn die Gefahr bedeutend wäre, weil er mitihm über dieTheilung des Reichs sprechen wolle. Er glaubtenämlich, daß die Söhne seiner Schwester und des DionySAnsprüche auf einen Thcil deS Reichs hätten. Die Aerzteverschwiegen Dieß nicht und hinterbrachten diese UnterredungDionysius, dem Sohne, der dadurch bewogen wurde, durchdie Aerzte seinem Vater einen Schlaftrunk geben zu lassen,damit Dion keine Gelegenheit zu einer Unterredung fände.Sobald der Trunk genommen war, verfiel er in einen schlum-merähnlichen Zustand und starb darauf.

5. Damit begann die Feindschaft zwischen Dion undDionysius, zu deren Vergrößerung noch viele Verhältnissebeitrugen. Indessen bestand anfangs noch eine erheuchelteFreundschaft zwischen Beiden, und als Dion nicht abließ,Dionys darum zu bitten, daß er Plato von Athen kommenlassen und seines Raths sich bedienen möchte, so gab Dieser,der seine» Vater gern in etwas nachgeahmt hätte, seinenBitten nach. Zur nämlichen Zeit ließ er aber auch den Ge-schichtschreiber Philistus nach Syrakus znrückberufen, einenMann, der eben so sehr ein Freund der Tyrannengewalt,

ihn Dionys zuerst haben tödten wollen, ihn aber, aufdie Bitte des Aristomenes und Dion, nur dem Lacedämornier Polis übergeben haben, der ihn in die Sklaverei ver-kaufen sollte.

*) Nach dem Tode nämlich des älter» Dionysius,