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2 (1842)
Entstehung
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Epamiiiondas.

würde, Jemand sagen kann, ich hätte das ans dem Wege dcSRaubs an mich gebracht, was ich als Geschenk nicht hätteannehmen wollen." Er fragte den Diomedon, wohin er sichbringen lassen wolle, nnd als dieser Athen nannte, so gaber ihm ein sicheres Geleite dahin. Und damit war er nochnicht zufrieden, sondern er ließ auch durch Chabrias vonAthen, den ich oben geschildert habe, dafür sorgen, daß erohne Kränkung zu erfahren, an Bord kam. Dieser Zug magals Beweis seiner Uneigennützigkeit hinreichen. Ich könntenoch mehrere anführen, allein ich muß mich einschräuken, dacs mein Zweck ist, in diesem einzigen Werke die Lebensgr-schichte sehr vieler ausgezeichneter Männer zusammenzufaffen,die im Einzelnen von mehreren Schriftstellern vor mir mitgroßer Ausführlichkeit °) dargestellt worden ist.

5. Auch Beredsamkeit besaß Epaminondas in solchemGrade, daß ihm kein Thebaner darin gewachsen war, unddabei eben so viel Treffendes in kurzen Antworten, als Kunstin der zusammenhängenden Rede. Ein gewisser Mcneklidas,ebenfalls aus Theben, war sein Feind, der ihn zn verklei-nern suchte und im Staatsdienst ihm entgegen arbeitete, einziemlich geübter Redner, so weit man es nämlich von einemThebaner erwarten kann. Denn dieses Volk besitzt mehrKvrperkraft als Geistes-Talente. Als Dieser nun des Epa-minondas steigendes Ansehen im Fache des Kriegswesensbemerkte, pflegte er den Thebaner» zuzurcden, den Friedendem Kriege vorzuzichcn, damit man seine Dienste als Feld-

*)Mit viel tausend Linien." Nach ihrer Zahl maßen dieAlte» die Größe der Bücher.