Druckschrift 
2 (1842)
Entstehung
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Cornelius Nepos.

Der, welcher die Summe erhielt, wissen sollte, wie viel ereinem Jeden zu verdanken hätte.

4. Seine Uneigcnnühigkeit stellte Divmedon von Cyzi-cuS auf die Probe. Dieser hatte nämlich auf ArtaxerxesBitte den Auftrag übernommen, Epaminondas mit Geld zubestechen. Er erschien mit großen Summen Goldes in The-ben, und gewann den jungen Micytbns, damals Epami-noudas Liebling, mit fünf Talenten») für srine Absichten.Micythus ging zu Epaminoudas und eröffnet- ihm die Ur-sache der Ankunft Diomedons. Allein Dieser erklärte inGegenwart Diomedons:Es bedarf kein Geld. Denn hatder König Absichten, die für die Thebaner vortheilhaft sind,so bin ich bereit, ihnen umsonst zu entsprechen: ist aber dasGegentheil der Fall, so hat er nicht Gold und Silber genug;denn ich mag die Reichthümer der Erde nicht nehmen, wennmein Vaterland der Preis dafür ist. lieber Dich, der Dumit mir, ohne mich zu kennen, den Versuch gemacht undmich für Deinesgleichen angesehen hast, wundere ich michnicht und verzeihe Dir; aber verlaß eilig die Stadt, damitDu nicht Andere bestichst, weil es Dir an mir nicht gelun-gen ist. Und Du, Micythus, gib diesem Manne sein Geldwieder; wenn Du das nicht auf der Stelle thnst, so werdeich Dich der Negierung überliefern." Als ilm Diomedonvm die Freiheit bat, sicher abreisen und, was er mitge-bracht, wieder mitnehmen zu dürfen, so erwiederte er:Dassoll geschehen, aber nicht um Deinetwillen, sondern um mei-netwillen, damit nicht, wenn Dir etwa das Geld genommen

lieber 13,000 fl. nach Wurm.