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2 (1842)
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Cornelius Nepos.

Herr nicht brauchen sollte. Epaminondas erwiedertc ihm:Du hintergehst Deine Mitbürger mit Trugworten, wennDu sie vom Krieg abzuhalten suchst; denn unter dem NamenRuhe ziehst Du ihnen Sclaverei. Der Friede muß dnrchKrieg errungen werden. Ein Volk, das ihn lange ge-nießen will, muß demnach im Kriege geübt seyn. Wolltihr also an der Spitze von Griechenland stehen, so muß euerAufenthalt das Feldlager, nicht die Fcchtschule seyn. Dereben genannte Meneklidas warf ihm einmal vor, daß er keineKinder besitze und nie gcheirathet habe, und besonders machteer ihm seine Eitelkeit zum Vorwurf, indem er glaube, Aga-memnon im Kriegsruhm erreicht zu haben. Aber Epaminvn-das erwicderte ihm:Höre auf, Meneklidas, mir wegen einerFrau einen Vorwurf zu machen, denn ich möchte mir dabeivon Niemand weniger rathen lassen, als von Dir;" (Mene-klidas stand nämlich im Verdachte des Ehebruchs)wenn Duaber glaubst, ich strebe nach Agamemnons Ruhm, so irrstDu Dich, denn er hat in Verbindung mit ganz Griechenlandkaum in zehen Fahren Eine Stadt erobert; ich aber habeallein mit Hülse unserer Stadt durch meinen Sieg über dieLacedäiiionier an Einem Tage ganz Griechenland befreit."

6. Er erschien einmal vor der Volksversammlung derArkadier mit dem Begehren, daß sie sich mit Theben undArgos verbinden sollte». Gegen ihn trat der Athenische Ge-sandte, Eallist-atus, der vorzüglichste Redner jener Zeit, aufund verlangte von ihnen, daß sie lieber sich an Attika an-schließen sollten. Unter mehreren Ausfällen auf die Thebanerund Argiver brachte er in seiner Rede vor: die Arkadiersollten nur bemerken, was für Bürger beide Völker schon