Druckschrift 
2 (1845)
Entstehung
Seite
399
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über 16,000 Mädchen im Geiste dcS Christenthums erzogen undunterrichtet werden.

1625. Damen des Fleisch gewordenen Wortes.Diese cdcln Töchter wurden von Johanna Maria Chvzardde Matcl (1596 1670) znr Lobpreisung des Geheimnisses derMenschwerdung Jesu gestiftet. Dieselbe vereinigte nämlich im Jahre1625 einige Jungfrauen und erwirkte im Jahre 1633 von Urban VIII.die Bestätigung ihrer Anstalt, deren erstes Haus sie zu Lyon, wohinsie vor dem Zorne ihres Vaters, weil sic sich im Jahre 1625 mitzwei Gefährtinen in ein Haus zurückgezogen hatte, fliehen mußte.Bald konnte sie hier ihre Anstalt vergrößern. Die Heiligkeit und dererbauliche Wandel der Damen gewann die Seelen, und im Jahre1639 konnte die fromme OrdcnSstifterin ein Haus zu Avignon und imJahre 1643 ein anderes zu Grenoble gründen. Im folgenden Jahrevon der Königin Anna von Oesterreich nach Paris gerufen, legtesic daselbst den Grund zu einem weitern Hause, wo sie daS Or-densklcid nahm, wiewohl sie die Gelübde noch nicht ablegen, nochauch schon das klösterliche Leben annehmen konnte. > Merkwürdigin dem Leben dieser Stiftcrin ist, daß sie erst wenige Stunden vorihrem Tode die Gelübde ablcgtc. DaS Haus zu Paris hatte nichtum Patentbriefc gebeten und wurde daher iu der Folge aufgehoben,und so blieben nur noch fünf Häuser (zu Lyon, Avignon, Grenoble,Roguemaure und Anduze). Uebrigeus bestehen auch in der DiöccseLimoges zu Azerablcs, im Cauton Soutcrrainc, und zu Evaur Da-men des Fleisch gewordenen Wortes, welche die Kranken in ihrenHäusern verpflegen, uuentgcldlich für die Mädchen der Pfarrei eineSchule halten und ein Pensionat haben.

1650. Schwestern der christlichen Liebe dcS heiligenMoriz. Dieselben wurden um die Mitte des 17ten Jahrhundertsgestiftet und widmen sich der Krankenpflege und der Erziehungkleiner Mädchen. Das Mutterhaus und das Noviziat befindet sichzu Chartres, außerdem besitzen sie noch zweiundzwauzig Niederlas-' Leben der geistlichen Ordensstifterinen und mehrer Frauenspersonen,welche die Welt und das Kloster durch ihre Frömmigkeit und Tugenden erbauthaben. Vom dritten Jahrhundert bis auf unsere Tage. Nach dem Französi-schen des M. N. Jubin bearbeitet von Barth. Eckt. RegenSburg, 1844. Verlagvon G. Joseph Mauz. Zweites Bändchen. S. 130 s,