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Missionärs, und cr hielt diese Jungfrau sogleich für würdig, andem Werke, dessen Stiftung cr beabsichtigte, selbst Theil zu nehmen.Allein zuerst sollte noch die Selbstverlängnung derselben geprüftwerden, und die Zeit sollte ihre Standhaftigkeit zeigen. Daher ent-fernte sich Grignion und kehrte erst nach Vcrfluß von zehn Jahrennach Poitiers zurück, fand in der heiligen Jungfrau die erwünschtenAnlagen, theilte ihr seinen Plan mit, und ermuthigte sie, an derGründung einer Cougregation von Jungfrauen Theil zu nehmen,die für die Verpflegung der Armen und Kranken Sorge tragensollten. Maria Louise von Jesus aber (denn diesen Namennahm Trichct ans den Rath ihres Beichtvaters an) hatte erst denWiderstand ihrer Aeltern und selbst des Bischofs zu bekämpfen, derseine Diöecse nicht des rührenden Anblickes eines so herrlichen Tu-gendvorbildes berauben wollte, bevor sie ihrem Wunsche sich ganzwidmen durste. Unerschrocken besiegte sie alle Hindernisse, und glück-lich, die Wünsche des heiligen Stifters erfüllen zu können, begab siesich nach St. Laurent sur Süvre, einer gerade nicht unbedeu-tenden Stadt derselben Diärese, welche bald der Hauptort derneuen Cougregation wurde. Aber ach! als sie daselbst ankam,wandelte Grignion nicht mehr unter den Lebendigen. Ein Opferseiner Mühen und Anstrengungen sollte er das Werk, zu demer Plan und Statuten entworfen hatte, nicht mehr sich befestigensehen.
Allein seine Anordnungen lebten in dem Gcmüthe seiner from-men Mitarbeiterin fort. Denn Maria Louise von Jesus folgte ihnentreulich und hatte die Freude, ihre Genossenschaft gedeihen zu sehen.Ohne über den Schauplatz hinanszuschreiten, auf dem der frommeGründer mit so großem Eifer den Misstonsgeschäften obgelegen hatte,errichtete sie im Laufe von 30Jahren mehr denn 20 Häuser für dieTöchter der Weisheit.
Indes; hatte der Tod Grignion's andrerseits auch nicht dasgroße Werk der Missionen in's Stocken gebracht; denn derrühmlichst bekannte Priester Ncnü Mulot, der zu Fontenai leComte in der Diärese La Nochelle geboren war und sich seit mehrerenJahren an den Stifter angcschlossen hatte, trat in dessen Fußtapfen.Seines schüchternen Wesens wegen hatte nämlich Rens Mulot