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seiner Diöeese geleistet hatten, im Jahre 1761 ein zu Sarcellcsgelegenes Haus mit einem jährlichen Einkommen von 1000 Thalern.
Im Jabre 1776 bewogen der gute Ruf, den das Seminardes heiligen Geistes gcnost, die Thätigkeit und das gute Betragender Zöglinge und ihr Eifer für das Beste Frankreichs, die Regierung,diesem Hanse die Verpflichtung aufzucrlcgen, beständig zwanzigMissionäre und einen apostolischen Präfekten in Cayenne undGuyana zu unterhalten. In einem Briefe vom Februar 1790 an denGcneralsuperior zollte der Gouverneur von Cayenne, Bourgon,ihrer Sittlichkeit und ihrem thätigcn Eifer große Lobsprüche. Auchandere glaubwürdige Autoritäten wußten von ihren Bestrebungenund Leistungen nur Gutes zu berichten. Außer der Sorgfalt fürdie Kolonien hatten sich diese Missionäre die schöne Aufgabe gestellt,sich unter den indischen Nationen auszubreitcn, sie zu bekehren undzu civilisiren, woraus sich für die Franzosen die weitere Ausbreitungihres Handels als eine unmittelbare Folge ergab.
Ferner schickte die Cougregation des heiligen Geistes auchMissionäre nach Gorce, an die Ufer des Gambia, auf die InselSaiut-Louis, au den Senegal; ja diese letztere Besitzung verschaffteallein ihr Eifer dem Vatcrlande wieder. Zwei Direktoren dieses Se-minars reiften nämlich im Jahre 1778 als Missionäre nach Cayenne,litten aber Schiffbruch in der Nähe des weißen Vorgebirges (CapBlanco), an der Westküste Afrikas, fielen in die Sklaverei derMauren, mit denen sie die große Wüste durchreisen mußten, undwurden von ihnen in den Niederlassungen des Senegals, welchedamals den Engländern gehörten, verkauft. Diese Missionäre nungewannen die Ueberzeugung, daß die Einwohner französischenBlutes und katholischer Religion die englische Herrschaft un-geduldig ertrugen; nach Frankreich zurückgekehrt, benachrichtigtensie davon Sartine, den Minister der Marine. Der Krieg wurdeerklärt und ein Geschwader unter Anführung des Vaudreuil,welchen die beiden Missionäre begleiteten, bemächtigte sich dieserNiederlassungen.
Die Jnsclchcn Saint-Picrre und Miquelon wurden von denMissionären des heiligen Geistes zur Zeit des Stockfischfanges zumBesten der armen Seeleute und Fischer regelmäßig besucht.