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der Provence cintrug. Die Statuten wurden im Jahre 1642 vonUrban VIII., und im Jahre 1648 von Jnnoeenz X. genehmigt.
Magdalena Martin, welche den OrdcnSnamcn Maria Mag-dalena von der Dreieinigkeit angenommen hatte, errichteteauch Niederlassungen zu Marseille und Avignon. Sie wurde sofort vondem Abbö Olicr, dem Pfarrer von Saint-Snlpiee, welcher für seinePfarrei ein Kloster dieses Ordens wünschte, nach Paris gerufen.Die Klosterfrauen von der Barmherzigkeit kamen wirklich im Jahre1649 nach Paris, und erhielten in der Straße Vieur-Colombier,in der Nähe von Saint-Snlpiee, eine Niederlassung; ein Platz,den sie noch zur Zeit der Revolution besaßen. Der Gcneralvikarder Abtei Saint-Gcrmain segnete 1651 ihre Kapelle ein; bald nach-her begann man den Bau einer Kirche, deren ersten Stein im Jahre1652 die Königin legte, und welche der Bischof von Genfcinweihte. Uvan nahm an dieser Niederlassung großen Anthcil,reifte selbst nach Paris und starb 1653 in der Gemeinschaft derPriester der Pfarrei Saint-Snlpiee, die er durch seinen Eifer undseine Tugenden erbaute.
Magdalena überlebte diesen frommen Stifter um Vieles, undgenoß die Achtung Anna'ö von Oeftreich, welche sie hinsichtlich derLeitung ihres Gewissens nur Rath fragte. Sie errichtete Häuserihres Ordens zu ArleS und Salo und empfahl sterbend ihren Töch-tern, den Geist der eifrigsten Liebe und Uneigennützigkeit, welcherdie Seele der Anstalt sei, treulich bcizubehaltcn. Magdalena selbstendete ihr Dasein am 20. Februar 1678 zu Avignon, als sie sichanschickte, nach Rom zu gehen, um auch in dieser Stadt einKloster ihres Ordens zu errichten. Außer ihrem Beispiele hinterlicßsie ihren Rcligiosinen Ansichten und Verordnungen, die ganz geeig-net sind, den Fortschritt auf dein Wege der Vollkommenheit zubefördern.