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Neunter Gesang.
Mit rascher Kühnheit, wie ihr stets gepflogen,Geht wacker ihm entgegen, trotzt dem Blut,Denn Ruhm, o Söhne, ist und bleibt geringe.Fehlt ihm die Schreckcnszier vergangner Dinge.
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So führt die Löwin ihre jungen LeuenEh' noch vom Halse hängt die busch'ge Mähne,
Eh' Jahre noch den Krallen Kraft verleihen.
Eh' noch der Rachen dräut voll starker Zähne,
Zum Raubkampf, den Gefahren sie zu weihen.
Und reizt durch ihren Grimm die Wuth der Söhne
Auf jene Jäger, die im HeimathSwaldc
Die schwächer» Thicre scheuchen von der Halde.
so.
Auf Soliman nun Alle loszubrechcn,
Folgt blind dem guten Vater diese Schaar,
Und wie jetzt Aller Lanzen nach ihm stechen.
Ein Plan, ein Geist in allen Sechsen war.
Da drängt, den Speer fortwerfend an den Freche»Der Aclt'ste sich, kühn trotzend der Gefahr,
Und lenkt vergebens in des Kampfes NöthenAuf's Roß das Schwert, cs unter ihm zu tödlen.
sr.
Doch wie bespült von schäum'gcn MecreöwogenDem Himmel trotzt der feste Felsenhang,
Und nicht erzittert, kommt der Sturm gezogenlind folgt dem Blitz des Donners lauter Klang:Sv steht, ob Schwerter auch und Lanzen flogen,Des Sultans kühne Stirn dem Feindesdrang,
Und spaltet haarscharf zwischen beiden BrauenDen Schädel dem, der nach dem Pferd gehauen.