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1 (1854)
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141
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Kechsicr Gesang.

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Die Glieder zittern, die ihm auSgerenket,

Der Geist wird wirr, und das Gesicht erbleicht.Der schwere Streich streckt seine matten GliederOhnmächlig auf die harte Erde nieder.

In grimmer Wuth rast jetzt der Bvscwicht,

Er sprengt sein Roß auf den gefali'ncn Ritter:So, rief er, geh' es jedem stolzen Wicht,

Zu Füßen mir tritt ihn mein Noß in Splitter!Doch Tancred, sicgSgewohnt, säumt länger nicht.Die grause That macht ihn im Herzen bitter.

Er will, es soll sein Muth austilgcn ganzDen Fehl, und strahlen neu im ersten Glanz.

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Er sprengt heran und ruft: Du niedre Seele,Selbst gegen Len Besiegten noch gemein!

Welch' hohes Lob glaubst du, daß dir noch fehle.Schamloser Bube, welch' ein Titel fein?

Bei Beduinen mußt du, in der HohleBarbar'schcr Horden wohl erzogen sein.

Ha flieh das Licht, und wüthe mit den ThierenIn Bcrgesklüftcn und in Waldrevieren.

ss

Er schweigt; Argant, dem nicht Geduld gegeben,Beißt in die Lippen sich, von Wuth erfüllt.

Nicht sprechen kann er, dumpfe Töne bebenAus ihm hervor, und wie ein Thier er brüllt;Gleich einem Blitz vom Wolkendunst umgeben.Der allzcrstvrcnd nicderfährt, so wildSaust aus dem heißen Busen mit GeschmetteEin jedes Wort gleich einem Donnerwetter.