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Erster Vesang.
2S.
Ein mächtig Reich wird nimmer Der erbauen,
Der bauen will auf weltlich Fundament,
Wo Heidenvöiker ringsumher zu schauen,lind man nur wenig Glaubensbrüdcr kennt,
Wo man den Griechen nimmer darf vertrauen,lind fern die Hülfe ist vom Occident;
Nur Trümmer häufet er, die ihn begraben.
Nur sich würd' er ein Grab errichtet haben.
20.
Türkei, Antiochien, Persien — hoch erhabenSv in der That, als durch des Namens Klang —
Sie sind nicht unser Werk, nein, Himmelsgabcn,
Weil wunderbar der Sieg unS dort gelang.
Wenn wir durch Aufruhr sie verloren habe».
Wie fast ich fürchte, trotz dem hohen. Gang,
Den uns der Geber vorschrieb, wird der MengeZur Fabel einst das laute Nuhmgcprängc.
Ha, Keiner sei, der Gottes GnadcnspendeDurch Mißbrauch schnöd' verliert, versäumt, verstreut!Der nicht dem Werk vom Anfang bis zum Ende,Zum hohen Kampf berufen, ganz sich weibt!
Nun, da uns günstig ist die Sonnenwende,lind jeder Paß von Hindcrniß befreit.
Was hält uns ab, die Mauern zu berennen.
Die wir das Ziel des ganzen Sieges nennen?
Ja, ich beschwor' euch, Fürsten — und dies WortHört diese Zeit, cs höten's künft'gc Zeiten,
Die Engel hören es im Himmel dort —
Reif ist die Zeit, für's hohe Werl zu streiten.