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wcrthe Herr äußerte, der vor mir redete und vielleicht Ander»cinflößte: daß allzuschnelics und übermäßiges Anschwelle» der Be-völkerung unfern Sitten, unser» Verfassungen, unserer innernRuhe gefährlich werden könne, weil die Zahl der neuen Einwohnergar bald die der älter» übcrmanncn durfte. Wozu denn eine Furcht,die noch durch die Erfahrung keines einzigen amerikanischen Staatesbestätigt ward? Wie lächerlich, daß wir vor Plagen der Ueber-völkerung zittern sollen, wir, die wir noch um uns her unermeß-liche, fruchtbare Einöden erblicken, deren jungfräuliche Erde keinPflug berührt hat; wir in einem Lande, das kaum achtzig Seelenauf jede seiner Geviertmeilcn rechnen kann!
Der ehrcnwcrthc Herr bildet sich zwar in der Fülle seiner Be-sorgnisse ein, der größere Theil europäischer Auswanderer besteheaus Bettlern und Thunichtgnten, oder aus Verbanntenoder flüchtigen Empörern, Rebellen und Unzufriedenen,die allen Gesetzen den Krieg machen möchten; er nimmt daherauch keinen Anstand, sie insgcsammt Auswürflinge des altenWelttheilS zu nennen. Ich bin entgegengesetzter Meinung. Bett-ler bleiben in Europa zurück, weil sie zu derjenigen privilegirtenVolksklasse gehören, die nur Steuern empfängt, aber keineentrichtet. Nebcr das Weltmeer kommt kein Bettler; denn auchder Acrmste, welcher die Uebcrfahrt nicht zahlen kann, bringtHände und Füße, statt des Kapitals, und zahlt damit vorerst seineFracht, dann seine Kost. Und alle übrigen Personen, welche derehrcnwerthe Herr für Thunichtgute und Unzufriedene hält,sind nach meiner Uebcrzengung ungefähr solche Leute, wie wir seinwürden, wenn uns das Schicksal verurtheilt hätte, in Europa zuwohnen. Ich halte sie zum Theil für die edelsten Kinder des altenWelttheilS, die entweder den gewaltsamen Zusammensturz des mor-schen Palastes fürchten, oder die Unbequemlichkeiten einer finsterngothischen Burg Haffen, und ihr ein freies, leichtes Landhaus vor-