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wandelbaren eine Bewegung der Seele; aber nicht einenatürliche/ der Seele innewohnende/ wie etwadie Bewegung eines fallenden Körpers dem Körper n a-türlich und als ihm innewohnend zu betrachten ist/sondern eine beliebige/ folglich nicht nothwendi-ge/ sondern fr eye Bewegung: denn die Seele wendetstch zu den wandelbaren Gütern hin/ folgend der vor-herrschenden Begierlichkeit; nun wird sic aber/ wiefrüher bewiesen wurde/ weder von einer höherii/ wedervon einer ihr gleichen/ noch auch von einer ihr nieder»Macht gezwungen/ der Begierlichkeit zu stöhnen/ son-dern stöhnet vielmehr stets mit ungezwungenemWillen/ alsSklavin / zwar ihrer eigenen Lust. DieBewegung / welche dabcy in ihr vorgeht/ ist also allerdingsdarin der Bewegung des fallenden Steines gleich/ daß/wie diese eine Bewegung des Steines/ jene eineBewegung der Seele ist; darin aber ganz ungleich/daß jene / die Bewegung des Steines'/ der Stein wederverhindern'/ noch im Falle aufhalten kann; diese aber/die Bewegung der Seele/ in ihrem Anfang und Fort-gang vom freyen Willen der Seele abhängt/ alsoihr so nothwendig zugcrcchnet werden muß / als die Be-wegung des Falles dem Steine nicht zugcrcchnet werdenkann. Alle Gesetze und Anweisungen zu einem weise»/guten und seligen Leben setzen offenbar die Freyhcit desmenschlichen Willens voraus / indem sic alle dahin ziele»/entweder den menschlichen Willen vom Versinken abzuhal-