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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
Seite
178
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ne» Gewalt haben. Fürchtest du sie/ so wolle sic nicht.Sobald d» sie aber nicht willst/ hat sic schon aufgchörtzu seyn. Gicbt cs aber eine, größere Sicherheit/ als imBesitze eines Lebens seyn/ dem gegen seinen Willennichts Widriges begegnen kann? Indessen/ weil derMensch nicht aus eigener Macht wieder aufzustchen ver-mag/ wie er aus eigener Macht gefallen ist/ hat »nSGott Jcftim Christum den Herrn/ gleichsam als seineVaterhand/ vom Himmel Hcbothcn/ was wir stets uner-schütterlich fest glauben / zuversichtlich hoffen/ und wor-nach wir mit brennender Liebe verlangen. Solltest duaber/ was mir unnöthig scheint/ über den Ursprung derSünde mchrern Aufschluß wünschen / so müßte dieser ineiner andern Untersuchung künftig gegeben werden.Evod. Ich füge mich ganz in deinen Willen/ nämlichin den> die bereits angchobcnc Untersuchung auf eineandere Zeit zu verschieben. Indessen bin ich nicht dei-ner Meinung/ daß dieselbe überflüssig/ oder unnöthigseyn werde.