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obwohl sie unwandelbare Gegenstände für Alle bleiben /welche ste zu schonen vermögen? Evod. Nein, Keinerkann ste mit Grund seine Wahrheiten heiße» / zumal stenicht weniger Eines'/ und für Alle gemeinschaftlich/als' wahr stnd. Aug. Wer könnte ferner läugnen/ manmüße die Seele von jedem Vcrderbniß hinweg/ undnur auf das' Unverderbliche hinwendcn/ oder man müßenicht die Verdorbenheit/ sondern die ttüverdorbenhcitlieben? Und wer steht nicht ei»/ daß/ falls er ein Wal),res zugiebt/ dasselbe unwandelbar sey in seiner Erkennt-niß sowohl/ als in der Anschauung Aller/ welche dasselbe/wie er/ zu fassen vermögen? Evod. Durchaus richtig.Aug. Zieht nicht Jeder da§ Leben desjenigen/ welcherdurch keine Widerwärtigkeiten von dem stch wegbringenläßt/ was er einmal als sittlich gut mit Gewißheiterkannt hat/ dem Leben eines andern vor/ welcher/durchzeitliche Unglücksfälle niedergebeugt/ seinen Grundsätzenuntren wird? Evod. Wer könnte Anstand nehmen/ cSvorzuziehen? Aug. Ich will nicht mehrere Bcyspicledieser Art anführcn. ES ist genug / wenn du mit miranerkennest / und als durchaus gewisse Wahrheit ein-siehst/ daß diese Grundsätze/ oder diese Urbilder derTugenden/ sowohl wahr/ als unwandelbar/ und wenngleich von Jedem/ welcher ste zu schauen vermag/ nachseiner Vernunft und seinem Geiste gefaßt/ doch nichtweniger allgemeine/ als besondere Wahrheiten seyen.Allein die Frage stelle ich/ ob du diese Wahrheiten als