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allein welche Wahrheit ist gewisser/ als die: alles Gutekomme von Gott/ alles Gerechte sey Gut/ und dieStrafe der Sünder sowohl / als die Belohnung derTugendhaften sey gerecht; woraus folgt/ daß Gott denSündern Elend / den rechtschaffenen Menschen aberSeligkeit zu Theil werden lasse. A u g. Ich habe nichtsdagegen: frage aber doch/ wie du wissest/ daß wir un-fern Ursprung von Gott haben: denn dieses hastdn eigentlich nicht gezeigt/ sondern hast einzig nur er-kläret/ wie wir von Gott entweder Strafe/ oder Beloh-nung verdienen. Evod. Ich kenne hiefür keinen cin-leuchtendern Grund / als den: weil Gott die Sündenstrafet. Von Gott kommt ja alle Gerechtigkeit: nunkann zwar jeder aus Liebe auch denen Gutes erweisen/welche ihn nichts' angchen/ aber nie sic strafen/ ohnedie Gerechtigkeit zu verletze». Wir müssen demnachoffenbar demjenigen ganz angchören/ welcher nicht nurin Austhcilung der Wohlthatcn ausserordentlich gütig/sondern auch nicht weniger gerecht in Verhängung derStrafe» gegen uns sich erweiset. Ferner folgt aus' demvon mir ausgestellten und von dir zugegcbcncn Satze:„Alles Gute komme von Gott" nothwcndig auch/ daßder Mensch aus Gott seinen Ursprung habe / zumal die-ser/ nur als Mensch aufgefaßt / etwas Gutes ist / indemer das Vermögen zu einem guten Leben in sich hat.Ang. Wenn die Sache sich ganz so verhält/ ist die auf-geworfene Frage schon gelöst: denn wenn der Mensch