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„übermüthigen Barbaren, Robert von Paris," mit dem alsein Vorfahr von Hugo Capet genannten „Robert dem Star-ken" behauptet wird- Gibbon V. XI., p. 52. kann ebenfallsHochgeschlagen werden. Die französischen und englischen Ge-schichtschreiber suchen die in der Erzählung genannte KircheU. l. F. von den gebrochenen Lanzen in der dem h. Drusasoder Drohn von Loisflns geweihten, von dem man glaubte,daß er auf den Ausgang der Kampfe großen Einfluß habe,und daß er den Sieg denen schenke, welche die vorhergegan-gene Nacht an seinem Altar zugebracht hätten.
Zn Rücksicht auf das Geschlecht einer der mitspielendenPersonen hat der Verfasser U. l. F. von den gebrochenenLanzen für eine würdigere Patronin gehalten, als den h.Drusas. Die Amazonen waren in jenem Zeitalter nicht un-gewöhnlich- Gaeta z. B-, die Gemahlin von Robert Guiscard,eine gefürchtete Heldin und Mutter vieler Heldensöhne, warselbst eine Amazone, und focht im Vordertreffen der Norman-nen, wie unsere kaiserliche Gcschichtschreiberin Anna Comnenawiederholt berichtet.
Der Leser kann sich wohl von selbst denken, daß sich Ro-bert von Paris unter seinen Waffenbrüdern während desKreuzzugs ausgezeichnet habe. Sein Ruhm erschallte von denWällen von Antiochien; aber in der Schlacht bei Dorpläumwurde er so gefährlich verwundet, daß er an dem Hauptauftrittdes Feldzuges keinen Anthcil nehmen konnte. Die helden-mükhige Gräfin jedoch genoß die Freude, die Mauern vonJerusalem zu ersteigen, und so ihrem und ihres GemahlsGelübde zu genügen. Das war ein um so größeres Glück,als die Meinung der Aerztc war, daß die Wunden des Gra-fen, die von vergifteten Waffen herrührten, nur unter demHimmel seines Vaterlandes vollständig heilen dürften. Nach-