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schlug sich das Gesicht, während die Kaiserin Irene die fürst-lichen Kleider ablegte, das Haar abschnitt, statt der purpurnenHalbstiefel schwarze Trauerschuhe anzog, und ihre TochterMaria, die selbst Wittwe war, einen ihrer schwarzen Trauer-anzüge nahm, und ihn ihrer Mutter gab. „Gerade in demAugenblick, als sie ihn anlegte," sagt Anna Comnena, „gabder Kaiser den Geist auf, und in diesem Augenblick ging dieSonne meines Lebens unter."
Wir wollen ihre Klagen über ihren Vater nicht weiterverfolgen. Sie tadelt sich selbst, daß sie nach dem Tod ihresVaters, dieses Lichtes der Welt, auch Irene, diese Wonne desOstens und Westens, und ihren Gemahl überlebt habe. „Ichbin ungehalten darüber," sagt sie, „daß meine Seele untersolchen Stimmen des Unglücks dennoch fortfährt, meinen Leibzu beleben. Bin ich nicht härter und gefühlloser gewesen, alsdie Felsen selbst, und ist es nicht billig, daß ein Weib, daseinen solchen Vater, eine solche Mutter und einen solchenGemahl überleben konnte, von so vielem Mißgeschick heim-gesucht wurde? Doch ich will lieber diese Geschichte endigen,als die Leser länger dnrch vergebliche und traurige Klagenermüden."
Nachdem sie so ihre Geschichte beschlossen hat, fügt siedie nachstehenden Zeilen hinzu:
„Als ihr Vater beschloß seinen Heldenlauf,
Hörte Anna Comnena zu schreiben auf."
Diese Anzüge werden dem Leser genügen, um den wahrenCharakter der kaiserlichen Geschichtschreiberin näher kennen zulernen. In Bezug auf die anderen Personen, welche, ihrerGeschichte entnommen, in dem vorhergehenden Drama eineRolle gespielt haben, können wir uns kürzer fassen.