gewann er durch einen verstellten Schrecken oder selbst einenfalschen Rückzug. Kurz, er verstand es, auf der Flucht undin der Verfolgung zu siegen, und blieb aufrecht selbst vor denFeinden, die ihn niedergeschmettert zu haben glaubten, demDistelkopse vergleichbar, der sich immer nach oben kehrt, wieman ihn auch zu Boden wirst."
Es wäre ungerecht, wollten wir es nicht hören, wie sichdie Prinzessin gegen die Beschuldigung der Parteilichkeit ver-theidigt.
„Ich muß nochmals den Vorwurf zurückweisen, den mireinige machen, als wenn ich meine Geschichte lediglich nachden Einflößungen der kindlichen Liebe schriebe, die in denHerzen der Kinder lebt. Wahrhaftig es ist nicht dieser Drangder Natur sondern die Wahrheit der Thatsachen, die michzwingt, so zu schreiben, wie ich es gethan habe. Ist es un-möglich, daß man das Gedachtniß eines Vaters und die Wahr-heit zugleich liebe? Was mich betrifft, so hatte ich beimSchreiben meiner Geschichte keinen anderen Zweck, als michder Thatsachen zu vergewissern. Bei diesem Zweck habe ichmir einen würdigen Mann zum Gegenstand gewählt. Ist esgerecht, daß man aus dem zufälligen Umstand, daß dieserMann der Urheber meines Lebens ist, ein Recht hcrleite»will, meine Glaubwürdigkeit dem Leser verdächtig zu machen?Ich habe bei anderen Gelegenheiten hinlängliche Proben vondem Eifer gegeben, womit ich die Sache meines Vaters ver-theidigte, und die mich kennen, zweifeln nicht daran; aber beidieser Gelegenheit habe ich mich auf die strengste Genauig-keit in der Darstellung beschränkt, und ich würde mich schämen,sie unter dem Vorwand, dem Andenken meines Vaters zudienen, wissentlich verletzt zu haben."
Wir haben diese Anführung gemacht, um der schönen