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sie ihren Augen trauen sollten, während einige Unzufriedenedie Versammlung zu überreden suchten, daß es ei» falscherUrsel wäre, und daß das Ganze eine Lisi des Kaisers sei.
„Rede sie denn an, edler Ursel," sagte der Kaiser. „Sag'ihnen, daß. wenn ich an dir gesündigt habe, Täuschung daranschuld gewesen sei, und daß mein Wunsch, alles wieder gutzu machen, größer ist, als jemals mein Entschluß war, dir zuschaden,"
„Freunde und Landsleute," sagte Ur el, indem er sich ge-gen die Versammlung kehrte, „seine kaiserliche Majestät er-laubt mir, euch die Versicherung zu geben, daß. wenn ich inmeinem vergangenen Leben Ungemach durch ihn erluten habe,dies durch den gegenwärtigen schönen 'Augenblick mehr alsausgewogen wird; und daß ich für jetzt gesonnen bin, denUeberrest meines Lebens entweder dem Dienste des großmü-thigsten und gnädigsten Fürst,», oder, mit seiner Erlaubniß,dem aller Heiligen und Engel in frommer Andacht zu weihen.Welche Wahl ich auch ireffe, so zähle ich darauf, daß ihr,liebe Landsleute, die ihr so freundlich Jahre hmdurch meinAndenken bewahrt habt, mir die Einschließung in euer Gebetnicht versagen werdet,"
Die plötzliche Erscheinung des l mgverlornen Ursels nahmdie ganze Tbeilnabme der Menge in Anspruch, und die Aus-brüche des Jubels über die geschlossene Versöhnung sollen solebhaft gewe en sein, daß die Vögel, den Erschütterungen derLuft nicht widerstehend, erschöpft auf die Erde herunterfielen.