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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
129
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alles zum Opfer bringen würde; doch nun sehe ich, daß sieeitlem Tand gleichgeschäht werden. Darum sprich mir nichtvon Dankbarkeit, die ich diesem uuerkenntlichen Buben ein-flößen würde, wenn ich ihn schone; und glaube mir, Tochter,"hier wandte er sich an Anna,wenn ich eurem Rathe folgte,so würden nicht nur alle meine Unterlhanen darüber lachen,daß ick, einen Mann schonte, der mit so viel Eifer an mei-nem Verderben arbeitete, sonder» du selbst würdest die erstesein, mir die thörichte Nachsicht vorznwerfen, die du mir nunabpresseu willst."

Euer kaiserlicher Wille ist es also," sagte der Patriarch,daß Euer unglücklicher Schwiegersohn den Tod erleide fürseinen Antheil an der Verschwörung, zu welcher ihn der heid-nisckie Bvsewickt Agelastes und der verrätherische Achilles Ta-tius verführten?"

Das ist mein Wille," sagte der Kaiser;und zum Be-weis, daß ich nicbt gesonnen bin, das llrtheil nur zum Scheinvvllstrecken zu lassen, wie bei Ursel, so soll der undankbareDerräther von der Acherontreppe durch die große Richthallegebracht werden, an deren oberem Ende sich der Richtplatzbefindet, bei dem ich schwöre"

Schwöre nickt!" sagte der Patriarch;ich verbiete dirim Namen des Himmels, dessen Stimme durch mein unwür-diges Ich redet, nicht das kleinste Fünkchen Hoffnung zu ver-löschen, das dick endlich veranlassen mag, Leinen Entschlußgegen deinen mißleiteten Schwiegersohn zu ändern, wenn ersich um deine Verzeihung bewirbt. Erinnere dich, ich bittedich, der Reue Constautins."

Was meint Ew. Ehrwürden?" sagte Irene.

Possen," versetzte der Kaiser,die nicht würdig sind inGraf Robert irr. g