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Der Protospatharius gab hierauf keine Antwort, und derAkoluthos, der bei näherer Betrachtung sah, daß sich dieWache fast auf dreitausend Mann belief, hätte sich glücklichgeschätzt, wenn er durch Vermittelung des Cäsars, Agelastesoder Herewards den Verschwornen ein Zeichen hätte zukom-men lassen können, die Empörung zu verschieben, gegen dieder Kaiser mit ungewöhnlicher Vorsicht gerüstet zu sein schien.Gern hätte er den ganzen Traum seiner Kaiserwürde, mitder er sich eine kurze Zeit geschmeichelt hatte, darum gegeben,wenn er nur einen Schimmer von dem himmelblauen Feder-busch des Cäsars, von dem weißen Mantel des Philosophenoder von der Streitart Herewards hätte sehen können. Doches ließ sich nichts sehen, und der treulose Akoluthos war nichtwenig verdrossen, als er bemerkte, daß der Protospathariusund hauptsächlich die Pallastdiener ihm überallhin mit denBlicken folgten, wohin er auch die seinigen kehren mochte.
Unter den vielen Leuten, die er um sich sah, war Nie-mand, mit dem er einen vertraulichen Blick hätte wechselnkönnen, und er fühlte sich von allen Aengsten ergriffen, wasum so niederschlagender ist, weil der Verräther weiß, daß,da er von Feinden umgeben ist, seine eigene Furcht ihn ver-rathen muß. Da in seiner Vorstellung die Gefahr zu wach-sen schien, und da er nach äußeren Gründen davon suchte,mußte er glauben, daß einer von Len drei Hauptverschwornenoder einige Untergeordnete die Angeber gemacht hätten, under wußte nicht, ob er sich nicht, um sich seinen Antheil an derVerschwörung verzeihen zu lassen, dem Kaiser zu Füßen wer-fen, und ein vollständiges Bekenntnis ablege» sollte. Abereinerseits die Furcht, dies niedrige Mittel, sein Leben zuretten, möchte voreilig sein, andererseits die Abwesenheit desKaisers ließen ihn ein Geheimniß bewahren, von dem nicht