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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Kriegsgeschrei gegen den edlen Eindringling los; aber wenner aus geringerer Entfernung die Gestalt und Stärke seinesGegners erkennt, macht er es wie der Wilddiev, der auf derJagd plötzlich zwei Flintenläufe statt einen gegen sich gerichtetsieht. Er hält hört auf zu bellen, und zieht sich endlichzu seinem Herrn zurück mit allen Zeichen eines aus.Feigheitvermiedenen Kampfes.

Mit gleichem Lärm und Geschrei stürzten die Schaarender Griechen von der Stadt und den Schranken her aufTankreds kleinen Haufen los, um ihn aus dem Felde zuverjagen. Als sie aber näher kamen, und die Ruhe undOrdnung bemerkten, womit sich diese Krieger unter der Fahneihrer Führers sammelten, verging ihnen die Lust zu einemalsbaldigen Angriff; ihr Marsch ward unsicher und schwankend;ihre Blicke waren häufiger nach dem Ort, woher sie gekommenwaren, als gegen den Feind gerichtet; und die Lust zu einemKampf verging ü'nen ganz und gar, als sie sahen, daß ihrErscheinen gar keinen Eindruck auf den Feind machen wollte.

Oie Lateiner hielten um so fester Stand, als sie häufigkleine Verstärkungen von ihren Cameraden erhielten, die zer-streut längs der Bucht gelandet waren, so daß sie in wenigerals einer Stunde an Reitern und Fußgängern fast so starkwie bei ihrer Abfahrt von Scukari waren.

Ein anderer Grund, warum die Lateiner unangefochtenblieben, lag darin, daß die beiden Leibwachen gerade jetzt ankeinen Kampf denken konnten. Die dem Kaiser treu geblie-benen Leibwächter, namentlich die Waräger, halten Besetzt,ihren Posten bei den Schranken und an anderen Sammel-plätzen in Constantinopel, wo itzre Gegenwart zur Bekämpfungdes Aufruhrs nöthig schien, nicht zu verlassen. Diese machtenal^o keine feindselige Bewegung gegen die Frankenschaar,