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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Oie kurze Zeit, welche die Prinzessin mit dem WarägerHereward gewissermaßen vertändelte, wurde dem ungeduldigenKaiser koppelt lang, der sich einbildete, daß sie die Mitschul-digen des Cäsars zusammenrufcn würde, um den Kaiser inseiner wehrlosen Lage auzugreifen, und so der bereits halbunterdrückten Verschwörung den Sieg zu verschaffen.

Nachdem er sich eine Zeit lang mit diesen peinigendenGedanken geplagt hatte, begann er ruhiger die geringe Wahr-scheinlichkeit zu erwägen, daß die Prinzessin, die über dasschleckte Betragen ihres Gemahls so aufgebracht war, mitdemselben gemeine Sackxe machen sollte, um einen Vater zuverderben, der sich immer so gut und zärtlich gegen sie gezeigthatte. Als er sich dieser besseren Vorstellung ergab, hörte erTritte auf den Stufen, und endlich kam Hereward in seinerschweren Rüstung ruhig unten in der Tiefe an. Hinter ihmkam halb vor Schrecken, halb vor Kälte zitternd und bebendDouban, der arzneigelehrte Sclave.

Willkommen, guter Edward! Willkommen, Douban!"sagte der Kaiser,dessen Arzneigclehrtheit die Jahre, die erauf dem Rücken hat, ins Gleichgewicht setzt."

Eure Hoheit ist gnädig," sagte Douban doch ein hef-tiger Husten, die Folge seines Alters, deS Kerkerdunstes unddes beschwerlichen Heruntersteigens der Treppe, verhinderteihn, mehr zu sagen.

Du bist es nicht gewohnt, deine Kranken in einer soschlechten Wohnung zu besuchen," sagte Alexius;und dochnöthigen uns Staatsrücksickten, in Liese dunstigen Kerkerviele einzusperren, die dem Wort und der Wahrheit nach nichtweniger unsere vielgeliebten Unterthanen sind."

Der Arzneigelehrte fuhr in seinem Husten fort, vielleichtum einer beistimmenden Antwort zu entgehen, die mit sei-