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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
83
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müßtest sehr arm an Witz sein, wenn du keine annehmbareEntschuldigung ersinnen könntest; und in allem Ernst, Brien-nius, aus diesem Kampfe wird nichts. Ich leide es nicht, daßdu dich dem Grafen oder der Gräfin zu Feindseligkeiten oderFreundseligkeite» stellest. Und du bleibst so lange hier alsGefangener, bis die für diese Narrensposse bestimmte Stundevorüber ist."

Der Cäsar war vielleicht in seinem Herzen nicht verdros-sen, daß sich sein Weib so fest und streng gegen den anbe-raumten Kampf erklärte.Wenn du meine Ehre unter deineVormundschaft nimmst," sagte er,so kann ich, da ich hierdein Gefangener bin, für jetzt nichts dagegen machen. Wannich wieder frei sein werde, dann wird mir auch meine Tapfer-keit und meine Lanze wieder zu Gebot stehen."

Amen. Herr Paladin," sagte die Prinzessin mit Ruhe.Ich hoffe, daß Ihr nie etwas mit diesen Wagehälsen vonParis, männlichen oder weiblichen Geschlechts, zu schaffen ha-ben sollt, und wenn sich Euer Muth zu hoch verfliegt, sowollen wir seinen Flug regeln mit Hülfe der griechischen Phi-losophie und U. l. F. von der Barmherzigkeit statt der vonLen gebrochenen Lanzen."

In diesem Augenblick unterbrach ein starkes Klopfen a»der Thüre die Berathung des Cäsars und der Damen.