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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Etwas von diesen Empfindungen bleibt immer übrig, unddas Vorgefühl, das uns schmerzliche und beunruhigende Be-gebenheiten ankündigt, überfällt uns, so zu sagen, gleich denProphezeihungen der Schicksalsschwestern, wie ein plötzlicherNebel.

Während des Tages, der dem Kampf des Casars mitdem Grafen von Paris vorherging, verbreiteten sich in Con-stantinopel die entgegengesetztesten und beunruhigendsten Ge-rüchte. Einige sagten, eine geheime Verschwörung sei ihremAusbruch »ah; andere berichteten, daß der Krieg bereit sei,seine Banner über die fromme Hauptstadt zu schwingen; überdie Ursache des Kriegs wurde nickts bestimmtes gesagt, ebenso wenig darüber, wer der eigentliche Feind sei. Einige sag-ten, die Barbaren von der thracischen Gpänze, die Ungarn,wie man sie nannte, und die Cumanen seien im Anzug gegendie Stadt; andere berichteten, die Türken, die damals in Astensaßen, hätten besä,losten, um den drohenden Angriff der Kreuz-fahrer gegen Palästina zu verhüten, durch einen großen undrasche» Ueberfall nicht nur die abendländischen Pilger sondernauch die morgenländischen Christen zu überraschen.

Ein anderer Bericht, der der Wahrheit näher lag, lau-tete, die Kreuzfahrer, die hinter die Beleidigungen, die manihnen angethan hätte, gekommen wären, hätten sich entschlos-sen, nach der Hauptstadt umzukehren, um Alexius Zomnenuszu entthronen oder zu züchtigen; und die Einwohner warenaufs höchste beunruhigt über die Folgen des Zorns dieserwilden Fremdlinge. Kurz, wiewohl man in den Einzelheitennicht übereinstimmte, so war man darin einverstanden, daßeine nahe Gefahr drohe, was auch durch die Bewegung unterden Truppen bestätigt zu werden schien. Die Waräger undUnsterblichen versammelten sich, und besetzten die wichtigsten