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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Ich sehe," sagte sie,dieser Theil des Geschäftes fälltmir zu, und warum sollte es nicht sein? Meine Herrin wollteim Schooße deS Glücks wegen meiner in die weite Welt ge-hen; ich will wegen ihrer in das Lager dieses fränkischenHerrn gehen. Er ist ein ehrenhafter Mann und guter Christ,und seine Begleiter sind fromme Pilger. Ein Weib hat nichtszu fürchten, die zu solchen Männern in einer solchen Sachekommt."

Der Waräger war mit den Sitten des Lagers zu bekannt,als daß er Bertha allein hätte gehen lassen. Er bestimmteihr darum zum Begleiter einen alten Soldaten, der ihm wohlvertraut und ergeben war; und nachdem er ihr die Einzel-heiten ihres Auftrags genau erklärt, und sie. ermahnt hattebei Tagesanbruch außerhalb der Gartenmauer bereit zu sein,kehrte er wieder zu seinem Quartiere zurück.

Bei Tagesanbruch war Hereward wieder an dem Ort,wo er sich in der Nacht von Bertha getrennt hatte, und derehrliche Soldat, der das Mädchen begleiten sollte, war mitihm. Bald sah er beide an Bord eines kleinen Fahrzeugseinzeschifft, dessen Herr sie ohne Schwierigkeit zuließ, nachdemer ihren Paß geprüft hatte, der unter dem Namen des Ako-luthos nachgemacht war, und mit dem Aeußeren des altenOsmunds und seiner jungen Gefährtin übcreinstimmte.

Der Morgen war angenehm, und bald zeigte sich denReisenden Scutari mit seinen vielen glänzenden Gebäuden,die, wie wunderlich sie auch aussahen, doch schon genanntwerden mußten. Diese Gebäude erhoben sich aus einem Waldvon Cypressen und anderen hohen Bäumen, die desto stämmi-ger waren, da sie als Wächter der Todten auf den Begräb-nißplätzen unangetastet blieben.

Diese Ansicht, die zu allen Zeiten schon ist, hatte damals