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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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wahrer. Der Zufall hatte also vorübergehend zwei Männerzusammengebrackt, deren Grnndcharakter so große Ähnlichkeithatte, daß sie sich nur durch ihre Erziehung unterschieden, diebeiden starke und sich gegenseitig abstoßende Vorurtheile ein-gepflanzt hatte. Der Waräger sprach mit dem Grafen ineinem vertrauten Tone, der näher au Grobheit gränzte, alses der Sprechende wußte, und sagte i» aller Unschuld vieleDinge, die sein neuer Gefährte übel nehmen mochte. DaSBeleidigendste jedoch war seine freie Titelverachtung, die denSachsen überhaupt eigen war, und die den Franken sowohlals den Normannen, die auf Privilegien, Stammbäume undritterliche Ansprüche sehr erpicht waren, wenigstens unange-nehm sein mochte.

Es muß zugestanden werden, daß Hereward zu wenig vondiesen Auszeichnungen hielt, während er doch eine ziemlichgroße Meinung hatte von der Macht und dem Reickthumdes griechischen Reichs, dem er diente, und von der Würdedes Alexius Comnenus, so wie der griechischen Offiziere, die,wie hauptsächlich Achilles Tatius, die Schaar befehligten, zuwelcher er gehörte. Hereward kannte d>ese» letztere» Offizierals einen Feigling, und hielt ihn fast für einen Sckurken.Immer aber blieb der Akoluthos der Kanal, durch welchensich die kaiserliche Gnade über die Waräger und über Here-ward ergoß, und er war politisch genug, diese Gunstbezeigun-gen als die Folge seiner Vermittlung auszngeben. Manglaubte von ihm, daß er sich der Sache der Waräger beiallen Streitigkeiten, welche dieselben mit den anderen Truppenhatten, immer eifrig annähme; er war freundlich und freige-big; gab .jedem Soldaten, was er ihm schuldig war; undhätte es mit seinem Muth, von dem er keinen großen Vor-rath hatte, bester gestanden, so hätten sich die Fremdlinge