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„Du thust mir Unrecht, Agelastes," antwortete der Ako-luthos, „schändliches Unrecht; ich gleiche im Gegentheil demSeemanne, der, wiewohl er zur Reise fest entschlossen ist,einen besorgten Blick nach dem Ufer wirft, von dem er viel-leicht auf immer scheidet."
„Das mag sich so verhalten, doch verzeiht mir, tapfererTatius, wenn ich Euch sage, daß man seine Rechnung imvoraus mache» muß; und der Enkel des Hunnen Algurichhätte alle Falle und Folgen erwägen sollen, ehe er die Handnach der Krone seines Herrn ausstreckte."
„St! um Himmels willen," sagte Tatius, sich umschauend;„du weißt, das ist ein Geheimniß von uns beiden: denn wennes der Cälar Nicepiorus erführe, wo wären wir und unsereVerschwörung?"
„Unsere Leiber vermuthlich am Galgen," antwortete Age-lastes, „und unsere abgeschiedenen Seelen auf dem Weg, dieGeheimnisse zu entdecken, die man bisher auf Credit ange-nommen hatte."
„Gut." sagte Achilles; „aber sollte uns nicht die Mög-lichkeit dieses Schicksals vorsichtig machen?"
„Zu vorsichtigen Männern, mag sein," versetzte Agelastes,„aber nicht zu furchtsamen Kindern."
„Steinerne Wände haben Obren," sagte der Akvluthos,seine Srimme dämpfend, „der Tyrann Dionysius, habe ich gelesen, halte ein Oar, Las ihm die geheimen Gespräche derStaaksgesangenen in Svrakus zutrug."
„Und dies Ohr be ndet sich noch immer in Syrakus,"sagte der Philosoph. „Sag' mir, mein ängstlicher Freund,fürchtest du, daß dies Ohr in einer Nacht hierher getragenwo, den wäre, wie die Lateiner von dem Hause U. l. F. zuLorette glauben."