Druckschrift 
47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
110
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Lecher diese Muse, wie sie sagten, schmeckte mehr nachArzenei als nach einem fröhlichen Freundestrank."

Er begann nun die Mauer genau zu untersuchen; diesvollbracht, beschloß er die Fackel auszulöschen, um die Person,die hereintrcten würde, »nvermuthet und im Finstern zu über-fallen. In dieser Absicht schleifte er den Leichnam des Tigersin de» dunkelsten Winkel, und deckte ihn mit den Ueberrestender Betttücher zu, indem er schwur, daß er künftig einenhalben Tiger als Helmschmuck tragen wolle, wenn er dasGlück habe, an dem sein kühnes Herz nicht zweifelte, dergegenwärtigen Gefahr zu entkommen.Aber," fügte er hinzu,wenn mir diese höllischen Zauberer den Teufel auf den LeibHetzen, was soll ich dann machen? Und da dies wahrscheinlichder Fall sein wird, so möchte ich mich fast hüte», die Fackelzu verlöschen. Doch es wäre kindisch von einem, der in derCapelle U. l. F. von den gebrochenen Lanzen den Ritterschlagempfangen hat, wenn er einen großen Unterschied zwischeneinem Hellen und einem dunkelen Zimmer machen wollte.Mögen so viele Teufel kommen, als die Zelle fassen kann,cs wird sich dann zeigen, ob ich sie nicht wie ein christlicherRilter empfange; und wabrhaft'g, Unsere liebe Frau, der ichimmer ein treuer Verehrer war, wird mir das Opfer zu guthalten, das ich ihr dem Advent zu Ehren brachte, indem ichmich meiner Brenlsslda enthielt, und so die Veranlassung zuunserer Trennung wurde. Teufel! ich fordere euch im Fleischund im Geist zum Kampf, und ich spare den Rest dieserKerze für eine andere Gelegenheit auf." Als er dies sagte,stieß er die Fackel an der Wand aus, und setzte sich dannruhig in eine Ecke, die Dinge, die da kommen sollten, er-wartend.

Zn seinem Inneren verjagte ein Gedanke den anderen.