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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
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Darüber hätte dein Herr böse werden sollen," sagteder Franzose,wenn er wirklich den Schimps so tief ge-fühlt bat."

Das," sagte .Hereward,verträgt sich nicht mit der Sittedes Landes. Uebrigens ballen wir Waräger nns durch unserenEid verbunden, jeden Zoll von der Ehre unseres Kaisers wiejede» Fuß Land zu vertheidigcn, so lange wir im Dienstsieben, also sage ich dir, Herr Ritter, Graf oder was sonstzwischen dir und der Schaar der Waräger ist, Todfeindschaft,bis sie ausgekochten sein wird in offenem männlichen Kampf,Leib gegen Leib, mit einem der genannten kaiserlichen Wa-räger, wcnn's Pflicht und Gelegenheit erlauben und sozeige Gott das Reckt!"

Da sie französisch sprachen, so verstanden die umstehendenKaiserlichen nicht, von was die Rede sei; und die Prinzessin,die mit einiger Bestürzung das Ende des Wottwe i sels zwi-schen dem Kreuzfabrcr und dem Waräger abwartete, jagtedarauf mit Theilnahme zu dem Grafen:Nickt wahr, Ihrerkennt dieses armen Menschen Stand zu sehr unter demEurigen, als daß Ihr einen ritterlichen Kampf mit ihm an-nehmct?"

Auf eine solche Frage," sagte der Ritter,habe ich nureine Antwort für alle Frauen, die nickt wie meine BrenbildaSchild, Schwert und ein ritterliches Herz im Busen tragen."

Angenommen," sagte die Prinzessin Anna Comnena,ich hätte solche Ansprüche auf Euer Vertrauen, was würdetIhr mir antworten?"

Ich habe keinen Grund, es zu verhehlen," sagte derGras-Der Waräger ist ein tapferer starker Mann; cs istmeinem Gelübde entgegen, seine Herausfvidernng abzuweisen,und vielleicht vergebe ich meinem Rang etwas, wenn ich sie