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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Nachdem er sich mit der Schnelligkeit des Gedankens zndiesem Betragen entschlossen batte, kehrte er sich schnell umund stellte sich neben den Thron, von dem er jedoch nichtgleich Besitz nahm, um dem unverschämten Fremdling keinenGrund zu geben, seine Anmaßung zu erneuern-

Wer ist dieser kühne Vasall," sagte er zu dem GrafenBalduin,den, wie es sein Aussehen zeigt, ich auf demThrone sitzend hätte empfangen sollen, und der es für schick-lich hält, seinen Rang so zu behaupten?"

Man schätzt ihn als einen der Tapfersten in unseremHeer," antwortete Balduin,wiewohl die Tapferen darin sozahlreich sind, wie Sand am Meer. Er wird Euch selbstseinen Namen und Stand sagen."

Alerius blickte auf den Vasallen. Er sah nichts in seinein breiten wohlgebildeten Gesichte, das von einer wilden-Sckwärmerei, die aus seinen lebhaften Augen sprach, verklärtwurde, was auf vorsätzliche Beleidigung hinwies, und er ver-muthete, daß der Auftritt, der den Sitten des griechiichenHofs so sehr entgegen war, keine absichtliche Beschimpfungoder Herausforderung hatte sein sollen. Es war al o miteiniger Fassung, daß er den Fremden also anredete:Wirwissen nicht, mit welchem berühmten Namen wir Euch be-grüßen sollen; aber wir vermuthen nach dem, was uns GrafBalduin gesagt hat, daß wir eine» der tapfersten N>tter voruns haben, die, um Palästina von dem Joch zu befreien, dasauf ihm lastet, hierher gekommen sind."

Wenn Ihr meinen Namen wissen wollt," antworteteder europäische Ritter,so kann Euch jeder dieser Pilgerleicht und mit mehr Bereitwilligkeit als ich selbst dienen:denn in unserem Lande sagt man, daß mancher heldenmüthigeKampf durch eine voreilige Mittheilung der Namen verhin-