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14 (1853)
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gegangen sei. Kaiser Joseph schickte mehr denn 41,000 Ordcns-lcnte aus ihren Zellen in die arge Welt hinaus, nnd die Religio»habe daran nicht den mindesten Schaden erlitten.

Durch diese nnd andere Widersprüche erbittert, fuhr die glan-benscifrige Dame ärgerlich ans, nnd äußerte: das sei die Sprachealler Ketzer und Heiden; »nd Kaiser Joseph wohl auch nicht vielBesseres gewesen. Man könne keinen für einen wahren Katholikennnd Christen halten, der der Zerstörung der frommen Stiftungendas Wort rede.

Jetzt ward der Schweizer ebenfalls warm, nnd versicherte lär-mend: er nnd viele Tausend seiner Landsleute wären so ächteKatholiken, wie irgend einer in Schwaben und Baicrn. Hättensich die übermnthigcn Mönche, Weltpricster nnd ein paar ehrsüch-tige Advokaten im Aarga» ruhig gehalten, den geistlichen Armnicht über den weltlichen auöstrccke» wollen, ihr Bauernvolk nichtim Namen Gottes mit Wein, Branntcwein nnd Geld begeistert,gegen Gesetz nnd Obrigkeit anfzustchcn: würde heut, wie vor hun-dert Jahren, bei ihnen noch Alles im Alten verblieben sein.

Es war hohe Zeit, daß unser Wagen in Schaffhausen hielt.Die beiden Leutchen finge» an, immer schärfere Stichelrcden gegeneinander zu schleudern. Ich bereitete mich schon, im Fall einesheiligen Kriegs in der Postkutsche, ans bewaffnete Neutralität vor.

Hat man den Schweizcrbodcn verlassen, verflacht sich die Poesielandschaftlicher Bilder bald in matte Prosa, zumal wenn man nochan den Bcrgkcgcln von Hohenstoffcln, Hohenhcncn, Ho-hentwiel, Hohenkrähcn und andern dieser Hoheiten vorüberist. Kein Kranz mehr am Himmclssanm von Silberfirnen nndAlpengipfcln; ringsum nicht mehr liebliche Verwirrung von Thal-krümmnngcn, Hütten nnd Kapellen hinter blühenden Hägen nnd