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14 (1853)
Entstehung
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300
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bei unserer Frcnndschaft! Es treibt uns ja nichts zur Eile!" riefer, und nahm mir die Kleiber und Bücher ans den Hände», legtealles Wiederau seine alte Stelle, und forderte mir das Versprechenab, vorläufig alle Reisegedanken aufzugeben.

Und ans wie lange, lieber Clcrmont?"

Bis das göttliche Mädchen mein ist, vor dem Altäre inein,und ich cs mit mir führe» kann in mein Vaterland. Dies undkein anderes Weib wird meine Gemahlin/'

Sic kennen sic erst seit gestern?"

Ich? seit gestern?" erwiedertc Clerniont und schien sichbesinnen z» wollen:Was wollen Sie damit sagen? Ich kennedies holde Geschöpf so genau, so ganz, wie ich keinen Mensche»sonst kenne. Bedarf es erst vieler Jahre, um des Menschen Werth

zu ergründen?-Die Liebe zieht verwandte Seele» zusammen;

unter ihnen ist in dem feierlichen Augenblick, da sie sich der Ge-'Walt dieser Empfindung hingcbcn, kein Verstellen, kein Künsteln,kein Geheimniß es ist ein gegenseitiges, klares Durchschauendes andern, welchem das grenzenlose, gegenseitige Hingeben nndVertrauen folgt."

Ich lächelte.

Nun es mag sein, daß ich rede, wie ein Berauschter," sagteer:Ich fühle fast selbst, daß ich nicht mehr in dem allen Ge-leise wandle, nnd kann's doch nicht ändern." Mit diesen Wortenverließ er mich.

Er seufzte. Endlich rief er mit der matten Stimme eines Ver-nichteten:Sie ist fort!"

Menica?"

Fort. In aller Frühe dieses Morgens ist sie mit ihrer Mutterans einem Wagen davon; Niemand weiß, wohin? Niemand hatsie gefragt. Ich bin weit umhcrgclansen, Niemand hat ihren Wagen