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2 (1857)
Entstehung
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1709
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1709

bei der 3. Armee in Ungarn und erhielt einige Zeit nach der im Mai 1854 erfolg-ten Beförderung zum General-Major das Commando einer Brigade.

LIECHTENSTEIN, 1 ranz de Paula Joachim Fürst zu, Feldmarschall-Lieutenant, Bitter des Ordens der eisernen Krone 1. Classe, des k. Leopold-Ordens, Besitzer des Militär-Verdienstkreuzes, Inhaber des 9. ITusaren-Rcgimcnts,erblickte das Licht der Welt zu Wien am 25. Februar 1802.

In den unvergänglichenThaten seines Vaters Johann, des berühmten Feld-marschalls und ersten Helden von Aspern, gross gezogen, begnügte er sich nichtmit dem ererbten Ruhme; er wollte diesen der Familie eigenen Vorzug sicherringen. Die Zeit, als der Fürst die Militärdienste betreten er erhielt im Mai1821 die Ernennung zum Lieutenant boim bestandenen ersten Chevauxlcgers-Regimcntc war eben nicht die günstigste diesen Wunsch zu fördern; und soverstrichen mehr als 27 Jahre eines thatonloscn Garnisonlebens, in welchemhöchstens die grossen Übungen bei der Armee in Italien in den Jahren 1832 bis1836, da der Fürst Major im Husaren-Regimonte seines Vaters, dann Oberst-Lieutenant bei König Sardinien-Husaren gewesen, Abwechslung brachten, diejedoch den Vortheil boten, sich hier zum umsichtigen Rciterführcr für einen ernst-haften Fall heranzubilden.

Fürst Franz war im 30. Lebensjahre Major, im 34. Oberst und Commandantdes 9. IIusaren-Regiments Kaiser Nikolaus und avancirte im Juli 1844 zumGeneral-Major.

Vor dem Ausbruche der Revolution in Italien befand er sich als Brigadier inPrag. Auf die Voraussicht, dass es in jenem Lande zum Schlagen kommen müsse,eilte er dahin und übernahm den Befehl einer Brigade bei dem Reservecorps unterFeldmarschall-Lieutenant Wel den. Der Angriff auf Trevis o am 13. Juni gabihm die erste Gelegenheit seine Unerschrockenheit zu bothätigen, indem er unserein Unordnung gebrachte Plänklerkette unter dem lebhaftesten feindlichen Feuerzum Stehen brachte und sie in die frühere Position zurückführte. Bei der Aufstel-lung dieses Corps zur Cernirung von Venedig gab der Fürst Proben von grosserUnerschrockenheit und wahrer Umsicht, und ehe er mit den Brigaden Degen-feld und Susan nach Legnago zur Formirung des 4. Armeecorps unter General-Major Ritter von Culoz abrückte, erhielt er die Weisung, die hartbedrängtetapfere Garnison in der Citadclle von Ferrara zu verproviantiren. Mit einer auf5000 Mann verstärkten, mit Artillerie und Cavallerie versehenen Brigade brachder Fürst in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli von Legnago auf und erschienganz unvermuthet und begrüsst von dem Jubel der Besatzung der Citadelle am14. gegen Mittag vor Ferrara. Der Feind, überrascht, wollte anfangs Widerstandleisten, ergriff aber bei der Annäherung unserer Colonnen eilends die Flucht. DemFürsten war eine Deputation entgegengesendet, worauf er mit der Stadt Ferrara