Abfassung des Dienst-Reglements der schwedischen Cavallerie und der noch bestehenden Caval-lerie-Instruction und des Exercir-Reglements betraut. 1805 begleitete er den König als General-Adjutant ins Feld, wo er das nach Lüneburg und Lauenburg entsendete Corps im Treffen amSchalersee, so wie die Vorposten beim Angriffe der Franzosen auf Anclam commandirte. DreiJahre später wurde er zum Chef des General-Stabes der finnischen Armee im Kriege gegen Russ-land ernannt und commandirte die Nachhut beim Rückzüge von Tavastehus und Osterbotten.Am 16. April 1S08 wurde er im Treffen bei Pyliäjokki verwundet, gefangen und nach Moskaugeführt. Im nächstfolgenden Jahre ausgewechselt, ging er als Chef der dritten Brigade des Expe-ditionscorps nach Norrbotten, wo er den Treffen bei Säfvar und Ratan beiwohnte.
Als General-Adjutant bei der Nordarmee, entwarf er im Jahre 1813 nach der Instruction desKronprinzen den Feldzugsplan der vereinigten Heere, wohnte sodann den Schlachten bei Gross-beeren, Dennewitz und Leipzig bei und ging sofort wieder mit diplomatischen Aufträgennach Frankfurt, Rendsburg, London, 'Wien, Warschau etc. Über Ansuchen seines Königs er-nannte ihn weiland Kaiser Franz mit Handschreiben aus Venedig vom 10. December 1815zum Ritter des Maria Tlxeresien-Ordens. Inzwischen zum Brigade-General der Cavallerie vor-gerückt, kam er (1817) als ausserordentlicher Gesandter an den österreichischen Hof und (1818)in gleicher Eigenschaft und mit dem Range eines General-Lieutenants an den französischen Hof.
Während seiner dortigen Wirksamkeit ward er noch zum General-Inspector der Cavallerieund Reichsherrn ernannt. Die grössten Verdienste hat Löwenhjelm um die schwedische Rei-terei, die er eigentlich wieder erschuf und in allen Theilen nach seinen Ideen reorganisirte.Nicht minder zeichnete er sich in der diplomatischen Laufbahn und im Parlamente aus.