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2 (1857)
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liehen Sturmes; mehrere Geschütze (1er Franzosen waren bald unbrauchbar undihre Infanterie wie der Ober-Genoral Dumouriez selbst sagt der Art ent-muthigt, dass einige Bataillone die Flucht ergriffen. Nun wendete Smola durchein Flanken-Manoeuvre seine Cavalleric-Batterie gegen die rechts von ihr auf derStrasse vorgedrungenen Bataillone und erschütterte deren Haltung durch einigemit dem letzten Aufwande seiner Munition gegebene Kartätschenlagcn in so kräf-tiger Weise, dass der vom Erzherzoge angeordnete Reiterangriff nachdriicklichstvorbereitet ward. Mir an das Colonne wurde in Unordnung auf der Strasse zurück-geworfen, doch hielt noch ein Thcil derselben zur Deckung des Rückzuges dendiesseitigen Rand des weitläufigen Orsmael und des angrenzenden Gutscnhovenbesetzt. Smolas Cavallerie-Batterie war wohl durch empfindliche Verluste inihrer Wirksamkeit gelähmt, nicht aber der rastlose Eifer ihres Commandanten.Ohne höheren Befehl nahm er drei Sechspfiinder vom Regimente Sztäray undbeschoss von einer geschickt gewählten Stelle die letzte französische Batterie sowirksam, dass sie ihren Vortheil im Abzüge suchte. Das Regiment Sztärayerstürmte nun Orsmael wieder und Smola führte dessen Geschütze in der Abend-dämmerung am jenseitigen Eingänge des Dorfes nächst der Strasse auf, währendunsere Cavallerie den Fliehenden bis Overhespen nachsetzte. Der linke feindlicheFlügel war vernichtet und diese Ereignisse wirkten höchst folgenreich auf denAusgang des ruhmvollen Tages ein. Am 19. erneuerte Dumouriez den Kampf,drückte unsere Vorposten zurück und bedrohte mit seinen Batterien den Eingangvon Orsmael, indem er die Höhe Le hon secours zwischen Orsmael und Tirlcmontbesetzte. Smola fuhr mit seiner Cavallerie-Batterie, von 2 Zwölfpfündern und2 Scchspfündern unterstützt, gegen diese vortheilhafte Stellung des feindlichenGeschützes auf, und da ihm der Artilleriekampf zu lange währte, jagte er, um dieEntscheidung herbeizuführen, trotz des feindlichen Kartätschenhagels mit 4 Ge-schützen auf die vorliegende Höhe hinauf, und nun, nur noch 300 Schritte von derfranzösischen Fronte, verbreitete er Tod und Schrecken in ihr. Vergebens botDumouriez das Ausserste auf, seine Truppe zum Sturme auf diese Batterie vor-zubringen. Eine Kugel riss sein Pferd nieder; Dumouriez lag von Erde bedecktauf dem Boden. Wieder zur Besinnung gebracht raffte er sich schnell auf, damitdie Bemerkung seines Fallens nicht eine allgemeine Auflösung herbeiführe. Ersetzte sich wiederholt an die Spitze seiner Bataillone, die ihm aber zu folgen ver-sagten, so dass er sich bequemen musste, sie in Ordnung zu erhalten. Die Franzosenwichen und stellten sich zur Sicherung des Rückzuges noch zweimal entgegen,wurden aber jedesmal durch die Wirkung der von Smola geführten Artilleriein ihrer Hoffnung getäuscht, das Feld behaupten zu können. In der Geschichte derSchlachten dürften sich selten Beispiele von gleichgewichtigem Einflüsse einesOfficiers von Smolas damaliger Stellung auf die Entscheidung des Kampfeszweier so zahlreicher Armeen finden lassen, und diese Tliat muss jeden Officier zu

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