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indess in der Lilcka ein neues Corps von 2400 Mann. Dieses fiel Mitte Juli nach Dalmatien ein;viele Einwohner schlossen sich demselben an. Er besetzte-am 21. Scardona und Sebenico, unddrängte am 25. bei Zemonico die aus Zara gerückte französische Besatzung in die Festungzurück, welche sofort auf der Landseite und von der englisch-österreichischen Flottille auch aufder Seeseite eingeschlossen wurde. Da traf die Nachricht vom "Waffenstillstände ein und die Zettinawurde als Demarcationslinie bestimmt.
Das Corps des Erzherzogs Ferdinand in Galizien zählte 30,000 Mann. Im Ilerzog-thume Warschau befehligte Fürst Poniatowsky 28,000 Polen, 2000 Sachsen. Diese sollten inden nächsten Wochen durch 16,000 polnische Kecruten verstärkt werden. Am 15. April über-schritt der Erzherzog die Pilica bei Nowemiasto, schlug am 19. das feindliche Corps bei Kas-czyn und rückte gegen Warschau. Diese Hauptstadt ergab sich am 23. April. Die bei Gora überdie Weichsel geschiffte Brigade Mohr schloss am 24. den Brückenkopf von Praga ein. Als am25. Poniatowsky von der Narew anrückte, wurde die Berennung aufgehoben, dessen Angriffaber bei Grachow zurückgeschlagen. Am 26. zog sich General Mohr nach Karszew zurückund wurde dann wieder nach dem linken Ufer geschifft. Nun wurde bei Gora am rechten Uferein Brückenkopf angelegt und an einer Schiffbrücke gearbeitet. Aber beide waren noch unvol-lendet, als Poniatowsky in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai den Brückenkopf erstürmen liess.Der Erzherzog marschirte mit dem Haupttheile des Corps am linken Ufer der "Weichsel hinab,bis Gombin. General Mohr ging voraus gegen Thorn. Am 15. Mai erstürmte er den am linkenUfer angelegten Brückenkopf, und liess dann die am rechten liegende Stadt mit Granatenbewerfen.
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Die polnischen Insurgenten waren indess nach Galizien eingefallen, bis an den San vor-gedrungen und bedrohten Sandomir, Zamosc und Lemberg. Der polnische General Dombrowslcyhatte um Posen ein anderes Insurgentencorps gesammelt. Eine russische Armee von 50,000Mann rückte in Folge des zu Erfurt mit Frankreich geschlossenen Vertrages an die Grenze YonOstgalizien, um dieses Land zu besetzen. Gegen diese drei Seiten mussten sich die österreichi-schen Streitkräfte Yertheilen. Der Erzherzog sendete am 19. Mai den General Mohr zurück,brach am 22. Mai Yon Gombin auf, und zog über Warschau und Rawa gegen Sandomir. Warschauwurde in der Flacht Yom 2.—3. Juni geräumt, am 4. Sandomir berennt. Am 12. Juni schlugFeldmarschall-Lieutenant Schauroth ein feindliches Corps bei Gorcyeze. In der Nacht Yom14. auf den 15. Juni wurde Sandomir bestürmt und von den Polen am IG. mit Capitulationübergeben.
Die russische Armee hatte sich indess mit den Polen vereinigt und Poniatowsky setzteam linken, Fürst Galizin am rechten Ufer der Weichsel die Operationen fort. Zur Beobachtungder Russen blieb in Ostgalizien die Brigade Trauttenberg. — Aber in Westgalizien wurde derIlaupttheil des Armeecorps unter Feldmarschall-Lieutenant Schauroth am 17. Juni im Lager beiOpatow zusammengezogen. Mit einem andern Corps stand Feldmarschall-Lieutenant Mondet ander Pilica. Dieser schlug am 11. Juni den polnischen General Zajonczek bei Jedlinsko, undstellte sich Ende Juni gegen das Dombrowsky’sche Corps bei Petrikau und Kamiensk auf. Feld-marschall-Lieutenant Eggermann hatte Lemberg besetzt, aber die Stadt beim Anmarsch der Russenwieder verlassen. Diese rückten Anfangs Juli schon über die Wisloka, und die Österreicher zogensich näher um Krakau zusammen.
Am 11. Juli brachte ein Courier die Nachricht von dem Verluste der Schlacht bei Wagram,und zugleich den Befehl des Generalissimus, dass das 7. Armeecorps zur Sicherung von Olmütz