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besondere Standhaftigkeit in der Schlacht von Caldiero zum Ritter ernannt.Am 29. October erhielt Nordman um 10 Uhr Nachts Befehl mit der Grenadier-Brigade des General-Majors Grafen C o 1 lo r e d o, dann einem Bataillon Gradiskanerund dem Ilusaren-Ilcgimente Graf Erdödy vonArcole der Art aufzubrechen, ummit 6 Uhr Früh seine Truppen bei der Schanze nächst Cliiavica del Cristoaufstcllen, auf das Signal vom rechten Flügel zum Angriffe nach Sabionara undZebia vorrücken und den Feind in Flanke und Bücken angreifen zu können. ImLaufe des Tages gelang es Nordman den Feind zweimal zurück zu schlagenund mit der Abenddämmerung die Vorposten längs der Etsch auszustellen. Derwirkliche Angriff des Feindes war, wie bekannt, auf unseren rechten Flügel beiCaldiero und auf das Centrum gerichtet. Am 31. fing das Plänkeln auf den Vor-posten mit Tagesanbruch an; cs hatte aber den Anschein, als ob der Feind nachdem Tages zuvor erlittenen beträchtlichen Verluste nicht wagen wollte den Angriffzu erneuern. Diese Ruhe auf der ganzen Frontlinie schien indessen Nordman umso bedenklicher, als er vom Obersten von Siegenfeld, welcher rückwärts längs derEtsch zu Albaredo die Vorposten befehligte, mehrere Meldungen erhielt, dass derFeind den grössten Thcil seiner an der unteren Etsch befindlichen Truppen eilfertigerund zahlreicher als am vorigen Tage die Etsch aufwärts marschircu lasse; Meldun-gen, welche Nordman zu dem Entschlüsse vcranlassten, selbst die Offensive zuergreifen und den Feind für seine rechte Flanke besorgt zu machen, in der Erwartung,dass er im Falle eines wiederholten Angriffes seine Stärke theilen müsse. Nord-man liess daher absichtlich um 8 Uhr Morgens 4 Grenadier-Bataillone mit Geschützund eine zur Vorhut bestimmte Division Gradiskaner unter Befehl des General-Majors Grafen Colloredo vorrücken; 2 dieser Bataillone blieben in Reserve, mitden beiden anderen und der Gradiskancr-Division erfolgte der Angriff. General-Major Graf Colloredo, welcher denselben mit ausgezeichneter Entschlossenheitbefehligte, liess, da das feindliche Feuer zunahm, von den Reserve-Bataillonen eineszur Verstärkung vorrücken und behauptete sich dann auf dem errungenen Torrain.Die abgesendeten Patrouillen meldeten gegen 10 Uhr Vormittags, dass sich derFeind Nordman’s rechter Flanke nähere; seine Stärke könne aber wegen des mitBäumen dicht bewachsenen Terrains nicht bcurtheilt werden. Nordman war ebenmit der Meldung an den Erzherzog beschäftigt, als er von ihm in Ivenntniss gesetztwurde, dass eine feindliche Division gegen den linken Flügel anrücke, wahrschein-lich mit dem Entschlüsse die Schanze bei Cliiavica del Cristo zu stürmen.Kaum waren einige Minuten verflossen, als die Division Vor di er in 2 Colonnen(wovon eine aus 4 Regimentern von der Seite von Gombion, die andere etwas schwä-chere über Sabianora anrückte) in Vereinigung mit den schon vorher gegen Nor d-man gestandenen Bataillonen ihn bedrohte; das heftige kreuzende und überlegenefeindliche Feuer brachte Nordman’s Truppen in Unordnung; der unerschrockeneGeneral sprengte aber gleich an die Tete der Bataillone vor. Die Gefahr war dringend,