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motion), war am 18. Juli 1765 zu Nagy-Mihäly in Ungarn geboren und in derIngenieur-Akademie erzogen.
Wurms er war des jungen vielversprechenden Mannes Beschützer und nahmihn im 18. Lebensjahre als Lieutenant in sein IIusaren-Regiment, mitweichem Mohrden Türkenkrieg als Oberlieutenant mitmachte. Die Feldzüge gegen Frankreichim vorigen Jahrhunderte waren die Schule für den nachmaligen so ausgezeichnetenGeneral, und schon im Jahre 1795 hatte sich Mohr unter dem Oberst-LieutenantKarasz in dem Treffen bei Mannheim, wo einige französische Vorposten überfallenund versprengt wurden, durch besonnenen Muth so vortheilhaft ausgezeichnet, dassihn der Regimentsinhaber bei der im Jahre 1796 erfolgten Übernahme des Ober-befehles der Armee zum Flügel-Adjutanten, unter gleichzeitiger Beförderungzum Major, wählte und ihn später nach Italien mitnahm. An Wurmser’s Seiteblieb Mohr in Mantua eingeschlossen und wurde nach dem Frieden von CampoFormio 1797 in das 4. IIusaren-Regiment eingetheilt. Bei dem erneuerten Kriegegegen Frankreich im März 1799 zeichnete sich Mo hr in der Schlacht von S t o ck ach,wo er verwundet wurde, dadurch aus, dass er seine Husaren mit Kaltblütigkeitleitete und die Franzosen jeden Schritt Terrain kämpfend erringen mussten. Alsder Feind am 8. November aus Bruchsal und vom Galgenberge vertrieben undbis Langenbruch lebhaft verfolgt wurde, entsendete man gleichzeitig ein starkesDetachement gegen Philippsburg, welches Mohr commandirte. Er drang so raschauf den feindlichen Posten bei Graben vor, dass die dort aufgestellte Truppe nichtmehr Zeit zum Rückzuge fand und theils versprengt, theils zusammengehauen und60 Mann gefangen wurden. Das Resultat dieses, im Vereine mit einer Abtheilungvon Meszäros-IIusaren ausgeführten gelungenen Überfalles w r ar der Entsatz vonPhilippsburg, der noch am nämlichen Tage erfolgte. Nach mehreren mehr oderminder wichtigen Vorfällen nahte der Tag von Hohenlinden, an welchem Mohr, imJuni 1800 zum Oberst-Lieutenant vorgerückt, seinen Heldenmuth glänzend bewährte.An seinen wiederholten Attaquen brach sich der beharrliche Widerstand der Geg-ner. Nach einem zwölfstündigen Kampfe gelang es unserer Vorhut, in welcherMohr mit seinen Husaren stand, den Wald jenseits Hauen vom Feinde zu reinigen,und seine Leute allein brachten an diesem Tage über 500 Gefangene ein. Im März1804 wurde Mohr Oberst im Regimente und erkämpfte sich in der Schlacht beiAusterlitz das schönste militärische Ehrenzeichen. Nachdem er an den Treffenbei Amstätten und Dürnstein, und in dem mörderischen Gefechte bei Schön-graben mit grosser Tapferkeit Antheil genommen hatte, ward er in dieser Schlachtmit dem Regimente bei der Arrieregarde unter Feldmarschall-Lieutenant Kien-mayer eingetheilt und stand bei Aujezd. Im Kampfe um dasDorfTellnitz stiessenzwei Schwadronen des Regiments unter Mohr’s persönlicher Leitung auf einemehrere tausend Mann starke Infantorie-Colonne. Ohne Zeitverlust fiel der tapfereOberst derselben in die Flanke, hieb rasch ein und zerstreute sie. Viele Franzosen