Druckschrift 
1 (1857)
Entstehung
Seite
185
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Lbantons, buvons, tralvralüra.

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Das junge Mädchen, das Original der Photographie,war in der That ein frisches, reizendes Geschöpf. EineFülle von Lebenslust lachte aus ihren klaren braunenAugen, und die feinen rothcn Lippen schienen nie etwasanderes gekannt zn haben als Scherz und fröhliche Worte.Dabei war ihr Wuchs der untadelhaftcstc, den man sehenkonnte. Während die schlanke, uncrkünstclte Taille so feinwar, wie sie nur die Natur in ganz gut gelaunten Augen-blicken hcrvorbringt, gingen ihre Schultern so prachtvollbreit auseinander, und war ihre Brust so wunderbar ge-wölbt, das; mau befürchten mußte, sic sprenge bei jedemAthcmzuge das dünne Kleidchen. Rosa war vollkommenvon dem kleinen Fuße an bis zur klein geformten Hand,und dabei waren alle ihre Bewegungen so unbewußt leichtund graziös, daß jede Stellung, die sie annahm, selbst demungenügsamsten Künstler zum schönsten Modell hätte dienenkönnen.

An das Alles hatte der junge Mann schon so oft mitEntzücken gedacht und sich glücklich gepriesen, wenn sic sovor ibm stand, den Kopf etwas erhoben, die Lippen sanftgeöffnet, mit den herabgescnkten langen Augeüwimpernihre glänzenden schelmischen Blicke dämpfend, oder wennsie irgend eine Bewegung machte, einen Fuß versetzte, denOberkörper zurückbog und sich mit dem Arme aufstützte.Das war Alles, als ob es das schönste Werk eines großenBildhauers gewesen. Und dies herrliche Mädchen war sein!